Joachim Meisner will zu seinem 80. Geburtstag sein Amt abgeben. Dann braucht die größte deutsche Diözese einen neuen Erzbischof. Papst Franziskus muss noch zustimmen.
Die Wahl Bergoglios kommt für viele überraschend. Auch Kardinal Joachim Meisner hat sich einen anderen vorgestellt. Plaudert der Kardinal damit aus dem Konklave?
Die Pille danach oder die Homo-Ehe: Die Kirchen katapultieren sich ins gesellschaftliche Abseits. Kein Zufall, sondern eine jahrzehntelange Entwicklung. Von H. Horstkotte
Um nach Vergewaltigungen ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, halten die katholischen Bischöfe die Pille danach für akzeptabel. Sie machen aber eine Ausnahme.
Ausgerechnet der Hardliner Kardinal Meisner will auf einmal, dass die katholische Kirche ihre Haltung zur Pille danach ändert. Er ist bekannt für seine Sprunghaftigkeit.
Das Bistum Köln um Kardinal Meisner hat die Abweisung eines Vergewaltigungsopfers in der Klinik mitzuverantworten. Die Ärzte hatten strenge Verhaltensregeln erhalten.
Das geplante Gesetz zur Sterbehilfe werde der aktiven Tötung Vorschub leisten, beklagen Kritiker. Von Fakten lassen sie sich nicht beeindrucken, kommentiert K. Schuler.
Eigentlich wollte die katholische Kirche den Weltbild-Verlag wegen erotischer und esoterischer Titel verkaufen. Nun soll aber eine Stiftung die Lösung sein.
Bundespräsident Wulff räumt ein, was er bisher verneint hatte: Durch seinen Anwalt hat er bestätigt, dass er mit Egon Geerkens den Privatkredit aushandelte.
Ernannt und schon kritisiert: Politiker haben den neuen Berliner Erzbischof Woelki attackiert. Er hatte Homosexualität als Verstoß gegen die Schöpfungsordnung verurteilt.
Papst Benedikt XVI. hat den Nachfolger des verstorbenen Kardinals Georg Sterzinsky ernannt. Neuer Berliner Erzbischof wird der Weihbischof von Köln, Rainer Maria Woelki.
David Berger darf nicht länger Religion unterrichten – offiziell wegen seiner Kritik an der katholischen Kirche. Als wahres Motiv vermutet der Lehrer seine Homosexualität