Seine Zeichnungen, so schrieb John Dos Passos über George Grosz, würden dereinst, „in einer glücklicheren Zeit", eine Ahnung jenes Alpdrucks geben, unter dem die Menschen einmal gelitten hätten. [weiter…]
Fußgänger hasten vorbei. Heisere Schreie gellen durch den Lärm des niemals abreißenden Autostroms. Eine Polizeisirene heult sich den Weg frei. Metropolenmusik. Ein Gewirr aus Klängen, Rhythmen, Sprachen. [weiter…]
Unmöglich, die vielen Figuren, Gehässigkeiten, Sarkasmen, witzigen Dialoge und Tricks zu beschreiben, die Veza Canetti in der „Gelben Straße" auf knappem Raum entfaltet. [weiter…]
Der Vater dachte an die Sage vom Waffenchmied Wieknd, ider ich mit, Hilfe selbstgeschmtedeter Hügel aus der 1genschaft befreit, als er 1896 seinem zweiten Sohn mit dem Namen zugleich ein politisches Programm mit auf (Jen Weg gab. [weiter…]
Es ist früher Morgen. Auf dem Weg über den Fluß klopft jeder Schritt auf die hölzerne Laufplanke. Fünfzig Meter über dem East River, weit über den Geräuschen der erwachenden City sind nur die Wagen in Richtung Brooklyn und Manhattan hörbar. [weiter…]
Zwischen den grünen Hügeln Afrikas im runden Schatten des Kilimandscharo erinnerte er sich in Fieberträumen an die schneeweißen Tage in einem vergessenen Dorf in den Bergen Vorarlbergs. [weiter…]
Sinclair Lewis war bereit, etwas zu riskieren: „Ich halte Manhattan Transfer —" so schrieb er — „in jeder Hinsicht für bedeutender als sämtliche Werke von Gertrude Stein oder Marcel Proust oder sogar für bedeutender als den Großen Weißen Eber, Mr. [weiter…]