Kenias nächster Präsident heißt Uhuru Kenyatta. Das amtliche Endergebnis kam erst fünf Tage nach der Wahl. Sein Konkurrent Raila Odinga spricht von Wahlfälschung.
Die Präsidentschaftswahl in Kenia wird wohl Uhuru Kenyatta für sich entscheiden. Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt, doch der Abstand zu Premier Odinga ist groß.
Krieg, Hunger, Seuchen, Menschenrechtsverletzungen – schlechte Nachrichten aus Afrika, an die wir uns längst gewöhnt haben. Das ganze Elend des Schwarzen Kontinents spiegelt sich in den jüngsten blutigen Konflikten in Somalia und Liberia.
Der Mann, der vergangene Woche aus dem fast dreißigjährigen Exil in seine Heimat Namibia zurückkehrte und im nächsten Jahr sein Land voraussichtlich in die Unabhängigkeit führen wird, trägt eine schwere Last.
Legenden sind zählebig. Das ostafrikanische Land Kenia hat bei uns seit langem den Ruf, ein verhältnismäßig demokratischer Staat zu sein, in dem die Menschenrechte weitgehend beachtet werden.
Denn der Alte hat sein Haus schlecht bestellt. Gewiß, niemand in Schwarzafrika hat seinem Land einen solch demokratischen Anstrich gegeben wie er – doch das ist Firnis.
Der amerikanische Geheimdienst CIA ist wieder ins Zwielicht geraten: Er soll in den letzten 20 Jahren Gelder an prominente ausländische Politiker – darunter Willy Brandt und den jordanischen König Hussein – gezahlt haben.
Durch die nächtliche Stille hallt es metallisch Itack, tack, tack. Ein alter Mann schleppt sich an Krücken durch die verödeten Straßen im Zentrum Nairobis, der Hauptstadt Kenias.
Das Zauberwort „Harambee“, mit dem der große alte Mann der Befreiungsbewegung von Kenya, Präsident Jomo Kenyatta, die Jahrestagung der Internationalen Währungsorganisation in Nairobi eröffnet hatte, verfehlte seine Wirkung auf die Minister der Zwanziger-Gruppe nicht.
Flugplatz München-Riem. Die Lufthansa-Maschine nach Daressalam rollt an die Startbahn. In ihr sitzt neben anderen Passagieren Erhard Eppler, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, mit zwei Referenten und sechs Journalisten.
Sieben Essays, so wird angegeben, seien hier gesammelt, aber dieser Terminus ist wohl im weitesten Sinn zu verstehen, wenn ein hier wiedergegebener Aufruf in einer Wochenzeitschrift als solcher gilt.
Im ostafrikanischen Staat Kenia hatten die Asiaten bislang die Mittelschicht der Verwaltungsbeamten und Kaufleute gebildet. Als Kenia 1963 von England unabhängig wurde, stellte es ihnen ein Abkommen frei, ob sie Bürger des neuen Staates werden oder britische Staatsbürger bleiben wollten, wofür die meisten optierten.