Er bewahrte Olympia vor dem Kollaps, formte die Spiele zum gigantischen Event und verlor darüber die Kontrolle: Zum Tod des langjährigen IOC-Chefs Juan Antonio Samaranch. [weiter…]
21.
04.
2010,
ZEIT ONLINE, Herbert Fischer-Solms, Friedhard Teuffel
Der ehemalige Chef des Internationalen Olympischen Komitees, Juan Antonio Samaranch, ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Er litt zuletzt an akuten Herzproblemen. [weiter…]
Der ehemalige IOC-Präsident und Franco-Anhänger Samaranch soll für den KGB gespitzelt haben. Hat er die Vergabe der Spiele nach Moskau und Sotschi beeinflusst? Kommentar [weiter…]
Kontinuität an der Spitze des Internationalen Olympischen Komitees: Der Belgier Jacques Rogge wird der Organisation auch die nächsten vier Jahre als Präsident vorstehen. [weiter…]
Ein Boykott der Spiele in Peking würde wenig nutzen. Das IOC und die Sportler aller Länder haben heute ganz andere Möglichkeiten, Druck auszuüben. Ein Kommentar [weiter…]
Die Hauptdarsteller von damals sind fast alle nur noch Zuschauer. Vor zehn Jahren feierte die Welt in Sarajevo ein rauschendes olympisches Winterfest. Ach, Gold Kati, wir erinnern uns gern. Und heute? Heute ist Krieg in der Stadt. [weiter…]
Die Götter haben sie nicht erhört. Der Pekinger Parteichef Chen Xitong hat die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zu Göttern erklärt: Ihre Wünsche sind uns Befehl. Erhört aber wurden die Chinesen nicht. [weiter…]
Die Herolde rufen zu den Wettkämpfen ins olympische Stadion. Anders als es uns die schöne Legende aus dem antiken Hellas überliefert, bedeutet ihr Trompeten in diesen Tagen nicht Waffenruhe zwischen Mazedonien und Sizilien. [weiter…]
Der Händedruck ist schlaff, der Blick genervt. Juan Antonio Samaranch verhehlt nicht, daß er schlechte Laune hat. Und jetzt auch noch Journalisten. Nur zwanzig Minuten, besänftigt ihn sein Referent. [weiter…]
Wie aus dem Fernsehen bekannt, genügt meist ein roter Teppich. Kommt ein König zu Besuch, dann wird er ausgerollt, der Teppich, und wenig später wieder eingerollt. [weiter…]
Der Generalsekretär des Deutschen Sportbundes, Karl Heinz Gieseler, nannte ihn noch im vergangenen Jahr den „Herrn der olympischen Ringe mit den Allüren eines Herrschers". [weiter…]