Die CDU knickt ein und will die Homo-Ehe doch nicht gleichstellen. Die Partei ist zu einer klaren Entscheidung ebenso unfähig wie die Kanzlerin, kommentiert L. Caspari.
Schwarz-Gelb lobt die Arbeit der Bildungsministerin, aber nur wenige meinen, dass sie im Amt bleiben kann. Die Kanzlerin will ein Vier-Augen-Gespräch. Von Lisa Caspari
Wieder stärkste Kraft, wieder keine Machtoption: Niedersachsen hat der CDU gezeigt, wie sehr sie von Merkel und der FDP abhängig ist. Von Till Schwarze
Salomon Korn, der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, verteidigt Jakob Augstein: Die Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Journalisten seien "nicht klug".
Politiker von CDU und Linke haben den Verleger und Journalisten Jakob Augstein gegen Antisemitismus-Vorwürfe in Schutz genommen. Augstein selbst spricht von Diffamierung.
Die Christdemokraten haben auf ihrem Parteitag in Hannover ihre Führungsriege neu bestimmt. Für manche Präsidiumsmitglieder gab es gegenüber 2010 herbe Einbußen.
Vor dem Parteitag ist die CDU Angela Merkel – und danach erst recht. Genügt diese Zentrierung, um einen erfolgreichen Wahlkampf zu führen? Von Lisa Caspari, Hannover
Der Kompromiss zur Wahlrechtsreform kostet laut Steuerzahlerbund 60 Millionen Euro. Wahlrechtsexperten sind skeptisch und warnen vor einem aufgeblähten Parlament.
Die CDU in Rheinland-Pfalz will Kurt Beck wegen der Nürburgring-Pleite abwählen lassen. Der Antrag gilt angesichts der rot-grünen Mehrheit als aussichtslos.
Die Bildungsministerin will nicht mehr CDU-Vize sein. Damit dürfte ihr Abschied aus der Politik begonnen haben. Mögliche Nachfolger bringen sich in Stellung. Von A. Funk
"14 Jahre sind genug": Bildungsministerin Anette Schavan kandidiert nicht mehr als CDU-Vizechefin. Ihre Lust auf Politik beschreibt sie dagegen als ungebrochen.
Der Nürburgring ist pleite, der Steuerzahler muss bürgen. Für Kurt Beck ist es die größte Krise seiner Amtszeit, doch die Koalition steht zu ihm. Warum? Von L. Caspari
Ministerpräsident Beck hat sich für die Pleite am Nürburgring entschuldigt. Der Opposition reicht das aber nicht: Fraktionschefin Klöckner fordert seinen Rücktritt.
Kurt Beck wird Spekulationen über eine geplante Amtsaufgabe nicht los. Wenn schon, dann solle er jetzt abtreten, findet seine Partei. Von G. Kirschstein, Mainz