In einer Zeit, da die Republik ihre Staatsoberhäupter schneller wechselt denn je, malt der Hallenser Volker Henze die offiziellen Porträts der Bundespräsidenten.
Christian Wulff sagt im ZEIT-Gespräch, warum er lieber Bundespräsident als Kanzler wäre – und warum die Kritik an seiner Kandidatur eigentlich anderen gilt.
An diesem Dienstag hält Angela Merkel eine Rede vor dem US-Kongress. Erst ein Mal hat dort ein deutscher Kanzler sprechen dürfen: Konrad Adenauer. Gibt es Parallelen?
Der Fall Günter Grass: Dass er als Jüngling eben noch in die Waffen-SS ging, ist weniger das Problem als seine spätere Selbstgerechtigkeit, die auf dem Verschweigen gründete
Die Bedingungen weltweiter Einsätze deutscher Soldaten beherrschen heute die außenund militärpolitische Debatte. Doch Streitkräfte sind auch ein innenpolitischer Faktor.
Springer: Das Personalkarussell dreht sich immer weiter Paramount: Die Rechnung des Chefs geht nicht auf Biermarkt: Eine sächsische Familie kämpft um ihre Brauerei
Es war einmal ein beliebter, über die Grenzen seiner Partei hinaus respektierter Berufspolitiker, der Grund zu der Annahme hatte, der Kanzler wünsche ihn sich als Bundespräsidenten.
Natürlich ist Sanssouci schöner. Aber damals herrschte auch nur einer, zudem hatte er ästhetisches Augenmaß. Natürlich sind die Houses of Parliament in London eindrucksvoller, obwohl ihrerseits auch erst 1840 gebaut und ein Musterbeispiel des Historismus.
Stellt euch vor, es ist Verfassungsdebatte – und keiner hört hin. In der Tat: Seit Anfang dieses Jahres tagt die Gemeinsame Verfassungskommission von Bund und Ländern.