Keine Selbstkritik, kein Mut zur Debatte: "Argo" bekommt den Oscar für den besten Film. Ausgerechnet eine blütenreine Hymne auf die CIA. Von Jan Schulz-Ojala
Kathryn Bigelow bekam für Folterszenen in "Zero Dark Thirty" Kritik. Dabei ist die Darstellung realistisch. Vorwerfen kann man ihr höchstens fehlende politische Haltung.
Regisseurin Kathryn Bigelow wird vorgeworfen, in ihrem Film "Zero Dark Thirty" über das Aufspüren von bin Laden Folter zu legitimieren. Jetzt verteidigt sie ihren Film.
Die Academy hat in diesem Jahr so viele und so unterschiedliche Filme für einen Oscar nominiert wie nie. Doch die Experimentierfreude hat Grenzen. Von Birgit Roschy
Heute werden die Oscarnominierungen bekannt gegeben. Die Diagnose für die jüngsten Filme von Tarantino, Spielberg und Bigelow lautet: manisch-depressiv. Von K. Nicodemus
Kurz vor der Präsidentenwahl in den USA wird der erste Spielfilm über die Tötung Osama bin Ladens ausgestrahlt. Der Produzent Harvey Weinstein will damit Obama stützen.
Die Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow will 2012 "Kill Bin Laden" in die Kinos bringen. US-Konservative fürchten, der Film könne Obama in die Hände spielen.
Isabella Rossellini kennt das Filmgeschäft als Schauspielerin, Werbe-Ikone und Regisseurin. Die Jury-Präsidentin der Berlinale über den Kampf der Frauen.
Oren Movermans Film "The Messenger – die letzte Nachricht" handelt vom Sterben im Irak. Und von denen, die das den Hinterbliebenen zu vermitteln haben. Von Th. Assheuer
Kathryn Bigelow gewann mit "The Hurt Locker" sechs Oscars. Ein Kassenschlager war der Film nicht, doch viele Kritiker feierten ihn. Warum eigentlich? Von A. Brauerhoch
Neben Blockbustern ist im Netz viel Platz für kleine Produktionen. Dank Seiten wie Hulu entscheidet über deren Erfolg nicht mehr die Filmindustrie, sondern die Nutzer.