Die Linkspartei wirbt für ein Bündnis mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl. Doch wie stehen die Chancen für die umstrittene Konstellation? Von Mariam Lau
Alle sollen weniger arbeiten, damit mehr Jobs geschaffen werden, sagen Vertreter von Universitäten, Gewerkschaften und Politik. Der Verdienst soll aber gleich bleiben.
Es sollte "das beste Wahlprogramm aller Parteien" werden. Doch schon den Auftakt ihrer Programmdebatte hat die Linke gehörig versiebt. Von Matthias Meisner
Das Wahldebakel in Niedersachsen hat die Linkspartei zum Nachdenken gebracht. Eigenständigkeit erscheint nun wichtiger als pragmatische Bündnisse. Von M. Meisner
Hamburgs ehemaliger Bürgermeister Ole von Beust kritisiert seine Partei: Die CDU habe Visionen aus der Zeit des Kalten Krieges. Das Betreuungsgeld sei ein Beispiel dafür.
Beitrittsunterschrift nach drei Bier – die Praxis der westdeutschen Basis hat Ostdeutschlands Reformern womöglich den Parteivorsitz gekostet. Nachprüfen will das keiner.
Die neuen Vorsitzenden der Linke haben eine Wahlkampfstrategie für 2013 erarbeitet. Parteifreunde wundern sich: Manches kommt ihnen völlig unbekannt vor. Von L. Caspari
SPD und Grüne haben die Avancen der Linkspartei für ein Dreierbündnis nach der Bundestagswahl zurückgewiesen. Die Linke sei noch nicht bereit für ein Regierungsbündnis.
Die neuen Linkechefs Katja Kipping und Bernd Riexinger kämpfen für Rot-Rot-Grün im Bund. Bei den niedersächsischen Wahlkämpfern kommt das gar nicht gut an. Von M. Meisner
Die neue Linken-Spitze beschwört nach den zermürbenden Kämpfen auf dem Parteitag den Aufbruch. Vergeblich: Die Partei kommt von den Machtkämpfen nicht los. Von M. Meisner
Die Linkspartei als gesamtdeutsche Alternative ist am Ende. Die Einheit ist nicht an den Ostdeutschen gescheitert, sondern an westdeutscher Paranoia, kommentiert M. Lau.
Die Linken-Führung versucht nach der Wahl ihrer Spitze Geschlossenheit zu demonstrieren. Die Basis aber ist unzufrieden: Ein Kreisverband trat bereits geschlossen zurück.
Kommentatoren sehen die Linkspartei nach dem Führungswechsel von Göttingen in der Risikozone: Die streitsüchtigen Radikalen erstarken, ein gemeinsames Ziel fehlt.