Mehrere muslimische Verbände kritisieren die Entwicklung der Islamkonferenz unter Innenminister Friedrich. Es stehe zu sehr das Thema Sicherheit im Vordergrund.
Die Verschiebung des NSU-Prozesses löst neue Kritik aus. Die Ombudsfrau der Regierung bemängelt: Angehörige können nun am ersten Tag des Verfahrens nicht teilnehmen.
Keine Partei wagte es bisher, ihre rassistischen Wähler zu konfrontieren. Das werden sie aber tun müssen. Denn auch immer mehr Migranten dürfen wählen. Von C. Bangel
Die Staatsanwaltschaft schließt einen technischen Defekt als Ursache des Hausbrandes von Backnang mit acht Toten aus. Sie gibt die Schuld eher den Bewohnern selbst.
Die Regierung tut nach Einschätzung der Türkischen Gemeinde zu wenig zur Aufklärung der NSU-Morde. Gemeindechef Kolat klagt, die Kanzlerin schlage seine Einladung aus.
Kenan Kolat fordert von der Kanzlerin, die Aufarbeitung der NSU-Morde zur Chefsache zu machen. Den deutschen Behörden wirft er eine Behinderung der Aufklärung vor.
Mitarbeiter mit Vorurteilen, Strukturen, die den Rechtsstaat gefährden: Ein Jahr nach Aufdeckung des NSU kritisieren Politik und Opferangehörige die Sicherheitsbehörden.
Beschneidung soll in Berlin straffrei bleiben, die Bedingungen dafür aber sind demütigend. Die Betroffenen verlangen nun bei einer gemeinsamen Demo Respekt. Von M. Lau
Die Plakataktion des Innenministers gegen potenzielle Islamisten verärgert Muslimverbände. Die Partnerschaft mit dem Ministerium wollen sie vorerst einstellen.
Eine Plakataktion des Innenministeriums gegen die Radikalisierung junger Migranten löst Empörung aus. Kritiker sprechen von einer Stigmatisierungskampagne gegen Muslime.
Der Bundesinnenminister will den Verfassungsschutz personell umbauen. Jetzt soll der Vize-Chef der Behörde gehen. Zugleich mehrt sich die Kritik am künftigen Präsidenten.
Die türkischstämmige Bevölkerung habe kein Vertrauen mehr in deutsche Sicherheitsorgane, sagt Kenan Kolat. Grund seien die Fehler bei der Aufklärung der NSU-Morde.
Offiziell ist die Koran-Verteilung kein Thema der Islamkonferenz, gesprochen wird trotzdem über die Salafisten. Die Türkische Gemeinde vergleicht sie mit Rassisten.
Drei Monate ist es her, dass die rechtsextreme Mordserie aufgedeckt wurde. Mit einem Staatsakt wird heute der Opfer gedacht. Bundesweit soll es Schweigeminuten geben.