Am Montag wird in Kenia gewählt. Hat das Land aus der brutalen Gewalt nach der Wahl 2007 mit Vertreibungen und über 1.000 Toten gelernt? Von Andrea Böhm
Die israelische Armee hat erstmals seit Jahrzehnten Warnschüsse in Richtung Syrien abgegeben. Zuvor war eine syrische Granate auf den Golanhöhen eingeschlagen.
So viele Flüchtlinge in nur 24 Stunden gab es lange nicht mehr, berichten die Vereinten Nationen. Kofi Annan warnt vor der Ausweitung des Konflikts auf Nachbarländer.
In Syrien haben sich die Hoffnungen auf ein ruhiges islamisches Opferfest nicht erfüllt. Bereits nach wenigen Stunden starben viele Menschen durch eine Autobombe.
Nun haben auch die Streitkräfte des syrischen Regimes zugesagt, zum islamischen Opferfest die Kämpfe zu unterbrechen. Bisher aber gibt es dafür keine Anzeichen.
Die syrische Führung hat laut UN-Gesandtem Brahimi einem vorübergehenden Waffenstillstand zugestimmt. Die Regierung und Rebellen aber relativieren inzwischen.
Der Sondergesandte der UN wirbt im Iran um Unterstützung im Syrien-Konflikt. Derweil nehmen die Spannungen zwischen der syrischen und der türkischen Regierung zu.
Syrische Flüchtlinge haben gewaltsam gegen die Lebensumstände in einem Auffanglager protestiert. Der UN-Beauftragte schildert die Lage in Syrien äußerst pessimistisch.
Die syrische Opposition hat ein Kopfgeld auf Diktator Assad ausgeschrieben. Sie will 25 Millionen Dollar für die Auslieferung ihres Gegners zahlen – tot oder lebendig.
Bisher halten sich die USA im Syrien-Konflikt zurück, drei Senatoren wollen das ändern: Sie fordern eine Sicherheitszone und wollen die Opposition mit Waffen beliefern.
Die UN hat ihre Mitgliedsstaaten dringend zu Spenden für Syrien aufgefordert. Bis jetzt sind von den geforderten 180 Millionen Dollar weniger als die Hälfte eingegangen.
Der neue Syrien-Gesandte eröffnet der Diplomatie neue Chancen – weil er frei von Illusionen ist und nicht nur auf den Sicherheitsrat setzt, kommentiert Steffen Richter.
Der neue UN-Sondergesandte Brahimi senkt vor seinem ersten Gespräch in Damaskus die Erwartungen. Gleichzeitig geht er auf Distanz zu Assad-Regierung und Opposition.
Der neue Syrien-Gesandte von UN und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, hat das Ende aller Kämpfe gefordert. Die Forderungen des Volkes seien legitim, er wolle vermitteln.