Der Sport erfüllt den Wunsch nach mythischen Figuren, sagt der Sportphilosoph Gunter Gebauer – selbst wenn sie wie Lance Armstrong nun die Welt des Bösen kommandieren.
Ein Dopinggeständnis, aber keine Namen, nichts Konkretes, keine Ehrlichkeit. Lance Armstrongs Interview mit Oprah Winfrey war ein Lehrstück des Kalküls. Von J. Sachse
Sieben Tour-de-France-Titel hat er bereits wegen Dopings verloren. Nun wird Lance Armstrong auch seine Bronzemedaille von den Olympischen Spielen in Sydney aberkannt.
Der ehemalige Radprofi Lance Armstrong hat bei Oprah Winfrey offenbar eine Doping-Beichte abgelegt. Dabei soll er Vorwürfe gegen den Radsport-Weltverband erhoben haben.
Lance Armstrong lotet laut "New York Times" die Möglichkeiten einer Doping-Beichte aus. Sie könnte seine Sperre reduzieren, hätte aber auch juristische Konsequenzen.
Die Dopingfakten liegen auf dem Tisch. Für den Radsport ist es die letzte Chance, von vorn anzufangen. Denn der Sport ist größer als Lance Armstrong, meint C. Spiller.
Die Doping-Vorwürfe kommen den Tour-de-France-Teilnehmer Lance Armstrong teuer zu stehen. Immer mehr Sponsoren wenden sich von ihm ab. Man sei von Armstrong "enttäuscht".
Rudolf Scharping fordert ein "Symbol für ein verseuchtes Jahrzehnt" des Radsports. Der Präsident des Radfahrerbundes über Doping und Konsequenzen aus der Causa Armstrong.
Mehr als 1.000 Seiten Akten und 26 Zeugen - die US-Dopingagentur hat ihren Bericht im Fall Armstrong an den Weltverband geschickt. Dieser will nun sein Urteil sprechen.
Lance Armstrong fuhr übermenschlich Rad und wollte US-Politiker werden. Dass der Held nun Antiheld wird, kann für den Radsport ein Segen sein, kommentiert S. Dobbert.
Der frühere Radprofi Lance Armstrong wehrt sich nicht mehr vor Gericht gegen Dopingvorwürfe. Dadurch könnte er seine Tour-de-France-Titel verlieren. Seine Stellungnahme
Die Anti-Doping-Agentur Usada hat angekündigt, Lance Armstrong seine Titel zu entziehen. Der vielfache Sieger der Tour de France hat im Rechtsstreit kapituliert.
25.08.2012,
TAGESSPIEGEL, Robert Ide, Tom Mustroph
Der Ex-Radprofi hat wohl auch deswegen aufgegeben, weil er einem Kreuzverhör entgehen wollte. Er ist nun draußen, für den Radsport aber beginnt eine neue Zeit.