Die französische Küche gilt als leicht überkandidelt. Doch siehe da, im Pariser Restaurant Le Bon Saint-Pourçain isst man auch einfach mal gekochten Lauch mit Salatsauce.
In Hildburghausen liegt die "Dunkelgräfin" begraben. Ihre Leiche soll nun exhumiert werden. Sie könnte die Tochter von Frankreichs letztem absolutistischen König sein.
Carine Roitfeld, die ehemalige Vogue-Chefredakteurin, hasst sie, die Schuhdesigner lieben sie: Mules. Vorbei kommt man an den hohen offenen Pumps jedenfalls nicht.
Der Regisseur Benoît Jacquot zeigt in "Leb wohl, meine Königin!" den Untergang des Ancien Régime. Die Mechanismen, die er dabei aufdeckt, sind überraschend aktuell.
Kuchen haftet etwas leicht Frivoles an, steht er doch immer im Verdacht, uns die Figur zu versauen. Diese peruanische Maracujatarte sollte trotzdem gebacken werden.
Dänemark 1770: Der Aufklärer Struensee gewinnt den geisteskranken König für Reformen und verführt die Königin. Im Film wird aus dem epochalen Stoff ein intimes Drama.
Kleidsam, aber ein paar Nummern zu eng: Das Fashion-Hotel "The Exchange" in Amsterdam bietet Buden und Badezimmer wie Handtaschen, mitunter hübsch, aber unpraktisch.
Donnerstag wird Diane Kruger als Marie Antoinette in "Les Adieux à la Reine" die Berlinale eröffnen. Moritz von Uslar stellte dem deutschen Star in Hollywood 99 Fragen.
Sein Image ist ziemlich eingestaubt. Doch der Pudel kann mehr, als nur bei Oma auf dem Schoß sitzen: Er hat viele Talente – und eine glamouröse Vergangenheit.
Die Design-Bloggerin Natalia Repolovsky empfiehlt ihren Lesern Einrichtungsstücke, die wenig Platz weg nehmen und dabei große Freude machen – denn sie lebt selbst beengt.
Noch eine Verfilmung der drei Musketiere? Ja! Gerade weil er komplett überflüssig ist, ist der Film von Paul W. S. Anderson wunderbar irrwitziges Popcorn-Kino. Von D. Erk
Die Design-Sektion auf der Maastrichter Kunstmesse gibt es erst seit zwei Jahren. Doch sie ist längst zum Anlaufpunkt für Händler, Sammler und Museumsleute geworden.
Ein Leben lang hielt der amerikanische Historiker Robert Darnton die französische Revolution für das große Vorbild aller Aufstände. Doch dann kam Ägypten.
Auch in ihrem neuen Film "Somewhere" zeigt Sofia Coppola einen verlorenen Menschen in einer Transitwelt: den trägen Schauspieler Marco im Hotel Chateau Marmont in L.A.