Amerikas neuer Finanzminister Jack Lew trifft erstmals auf Wolfgang Schäuble. Freundlich geht es zu – doch die alten Konflikte schwelen. Von Marlies Uken
Einigung in letzter Minute: Die EU-Finanzminister haben einem Hilfsprogramm von zehn Milliarden Euro zugestimmt. Im Gegenzug wird der Finanzsektor Zyperns umstrukturiert.
Der Liberalen-Chef im Europaparlament fordert die Euro-Gruppe zur Kehrtwende auf. Zyprische Kleinsparer müssen geschützt werden, sagt Guy Verhofstadt im Interview.
Die zähen Verhandlungen über Hilfsmilliarden für Zypern zeigen: Die bisherige Krisenstrategie der Europäer stößt an ihre Grenzen. Von Matthias Krupa, Brüssel
Die Preise für Nahrungsmittel sind im Februar deutlich weniger gestiegen als noch im Vormonat. Die Europäische Zentralbank rechnet mittelfristig mit stabilen Preisen.
Wie viele Schulden dürfen Staaten noch machen? Auf dem G-20-Gipfel in Moskau wächst der Widerstand gegen Deutschlands ehrgeizige Sparpolitik. Von Marlies Uken
Die Regierung von Enda Kenny erhält Aufschub, um ihre Kredite an die eigene Notenbank zurückzuzahlen. Kritiker sagen, das sei unerlaubte Staatsfinanzierung.
Die Europäische Zentralbank hält die Zinsen im Euro-Raum auf dem niedrigen Stand von 0,75 Prozent. Sie erwartet, dass sich die Konjunktur im Laufe des Jahres erholt.
Finanzminister Schäuble hält Zypern für "nicht systemrelevant", EZB-Präsident Draghi sieht das anders: Eine Pleite Zyperns könne sich auch auf Griechenland auswirken.
Vor dem Wirtschaftstreffen in Davos herrscht verhaltener Optimismus. Doch WEF-Gründer Klaus Schwab warnt: Das Risiko eines Wirtschaftskollapses sei noch nicht überwunden.
Angesichts der miserablen Wirtschaftslage in Südeuropa belässt die Zentralbank den Leitzins bei 0,75 Prozent. Anleger hoffen, dass es bald noch günstigeres Geld gibt.
Die EU-Finanzminister sind sich einig: Europa bekommt eine gemeinsame Bankenaufsicht. Deutschland setzte sich in einer langen Verhandlungsnacht in zentralen Fragen durch.