Im Streit um die Einfuhr billiger Solarpanele hat Chinas Ministerpräsident EU-Pläne zu Handelsbarrieren kritisiert. Die Bundesregierung hofft auf eine gütliche Einigung.
Der Berliner Großflughafen wird möglicherweise zunächst nicht im Vollbetrieb starten. Aufsichtsratschef Platzeck kann sich einen Parallelbetrieb mit Tegel vorstellen.
Noch in diesem Jahr will BER-Aufsichtsratschef Matthias Platzeck einen neuen Eröffnungstermin nennen. Er bekräftigte: Scheitert das Projekt, werde seine Karriere enden.
Der neue BER-Chef brüskiert mit seiner Forderung, Tegel offen zu halten, die Politik. Immerhin ermöglicht er so ein neues Nachdenken über Alternativen, findet L. Maroldt.
Berlins Bürgermeister zeigt Verständnis für die Kritik an Mehrdorns Berufung und räumt ein: Der frühere Bahn-Chef polarisiere stark. Aber er sieht auch Gemeinsamkeiten.
Der neue BER-Chef Mehdorn ist noch nicht im Amt, da zeichnen sich Konflikte ab: Anders als Aufsichtsratschef Platzeck lehnt Mehdorn ein strengeres Nachtflugverbot ab.
Weiterer Rückschlag für den neuen Hauptstadtflughafen: Flughafenmanager Wilhelm Bender hat als Berater des BER abgesagt. Den Gesellschaftern warf er Vertrauensbruch vor.
Der Pannen-Flughafen BER offenbart die Gegensätze und Konflikte zwischen Berlin und Brandenburg. Schade, denn die Fusionspläne waren eigentlich richtig, findet W. Bebber.
Brandenburgs Regierungschef will die Nachtflugzeit am künftigen Großflughafen neu verhandeln. Der Aufsichtsrat ist empört. Aber Platzeck hat gute Gründe. Von M. Schlieben
Brandenburgs Ministerpräsident hat sich auf die Seite der Nachtfluggegner geschlagen. Die Kehrtwende gefährdet das Flughafenprojekt BER, kommentiert G. Appenzeller.
Wilhelm Bender verwandelte den Frankfurter Airport in einen profitablen Betrieb. Jetzt soll er die Berliner Flughafenplaner von ihrem Leid erlösen. Von Hellmuth Vensky
Johanna Wanka gilt als kompetent, penibel und konservativ: Die designierte Bildungsministerin hat klare Positionen, Erfahrung und einiges mit der Kanzlerin gemeinsam.