Die Pflicht, bei Facebook seinen echten Namen anzugeben, verstoße gegen deutsches Recht, glauben Datenschützer. Sie verlangen, dass der Konzern Pseudonyme erlaubt.
Die Kommunistische Partei unterdrückt die Netz-Diskussion um den gestürzten Spitzenpolitiker Bo Xilai. Alle Begriffe, die mit der Affäre zu tun haben, werden gesperrt.
Ahmed Rushdie müsse das Profil des berühmten Autors heißen, fand Facebook. Dessen Fans liefen Sturm gegen den Klarnamen-Unsinn. Google+ sollte das eine Mahnung sein.
Bisher forderten Facebook und auch Google von ihren Nutzern den Klarnamen. Google+ will nun auch Pseudonyme zulassen. Ein kleiner Sieg, Schutz aber bietet das nicht.
Der chinesische Journalist Jing Zhao kämpft als Michael Anti für Meinungsfreiheit. Im Interview erklärt er, warum ein zensiertes Netz immer noch besser ist als gar keins.