Der populäre Satiriker Jussif war wegen Witzen über Präsident Mursi festgenommen worden. Die Opposition reagiert empört und warnt vor Einschränkung der Meinungsfreiheit.
Generalstaatsanwalt Abdel Meguid Mahmud wurde im November von Ägyptens Präsident Mursi entlassen. Ein Gericht hat diese Entscheidung nun rückgängig gemacht.
Bis zuletzt hatte es Streit um ein neues Wahlgesetz gegeben, jetzt scheint der Weg für ein neues Abgeordnetenhaus frei. Die Ägypter sollen in vier Runden entscheiden.
Zwei Jahre ist es her, dass Ägyptens Diktator abtreten musste. Zum Jahrestag protestierten Tausende gegen die neue Mursi-Regierung. In Kairo kam es zu Straßenschlachten.
In mehreren Städten Ägyptens hat die Opposition gegen Präsident Mursi demonstriert. Tausende skandierten regierungskritische Parolen, in Kairo gab es Krawalle.
Einst noch Gegner, heute um normale Beziehungen bemüht: Erstmals seit 1979 ist ein iranisches Staatsoberhaupt nach Ägypten gereist. Ein Video-Kommentar von M. Thumann.
Die Beziehungen zwischen Iran und Ägypten haben eine belastete Vergangenheit. Dennoch wollen die Präsidenten Ahmadinedschad und Mursi eine Annäherung. Von M. Gehlen
Ägyptens Opposition verlangt vom Präsidenten, nach dem Gewalt-Video abzudanken und sich vor Gericht zu verteidigen. Der Innenminister zeigte sich zum Rücktritt bereit.
Ägyptische Fernsehsender haben ein Video verbreitet, auf dem Polizisten in Kairo einen Mann misshandeln. Die Opposition verlangt von Mursi, Konsequenzen zu ziehen.
Ägyptens Innenpolitik von außen mitgestalten zu wollen, ist ein falscher Ansatz. Deutschland und der EU fehlen zudem das Geld und die nötigen Kontakte. Von C. Achrainer
Innenpolitisches Chaos, ausbleibender Tourismus: Der Westen wird Mursis Regierung helfen müssen – im eigenen Interesse, sagt der Ägypten-Experte Thomas Demmelhuber.
Mursi auf Deutschlandbesuch. Bei einer öffentlichen Diskussion wurde Ägyptens Präsident kräftig gegrillt. Der keilte mit Kritik am Westen zurück. Von Carsten Luther
Ägyptens Präsident versucht in Berlin das Bild eines Reformers zu hinterlassen. Den Ausnahmezustand habe er ungern verhängt, Ziel seien Rechtsstaat und Religionsfreiheit.