Ägyptens Innenpolitik von außen mitgestalten zu wollen, ist ein falscher Ansatz. Deutschland und der EU fehlen zudem das Geld und die nötigen Kontakte. Von C. Achrainer
Innenpolitisches Chaos, ausbleibender Tourismus: Der Westen wird Mursis Regierung helfen müssen – im eigenen Interesse, sagt der Ägypten-Experte Thomas Demmelhuber.
Mursi auf Deutschlandbesuch. Bei einer öffentlichen Diskussion wurde Ägyptens Präsident kräftig gegrillt. Der keilte mit Kritik am Westen zurück. Von Carsten Luther
Ägyptens Präsident versucht in Berlin das Bild eines Reformers zu hinterlassen. Den Ausnahmezustand habe er ungern verhängt, Ziel seien Rechtsstaat und Religionsfreiheit.
Ägyptens Präsident Mursi, der heute in Berlin ist, wird heftig kritisiert. Doch man muss genau hinsehen, Stephan Roll nimmt die wichtigsten Kritikpunkte unter die Lupe.
Ägypten braucht Geld, und Berlin will es geben. Doch darf man Präsident Mursi unterstützen? Vor dessen Staatsbesuch fordern Kritiker, Merkel müsse Tacheles mit ihm reden.
Die Ägypter zieht es wieder auf die Straße, der Staat weiß sich nur mit Armeegewalt gegen die Proteste zu helfen. Die wichtigsten Hintergründe zu den Unruhen
Die Staatskrise in Ägypten könnte zum Zusammenbruch des Landes führen, warnt Verteidigungsminister Al-Sisi. Die Proteste im Land gehen trotz Ausgangssperre weiter.
Notstandsgesetze, Zugriff auf die Armee: Präsident Mursi versucht die Proteste einzudämmen. Und bietet der Opposition den Dialog an – den diese ablehnt. Von Martin Gehlen
Mit Notmaßnahmen reagiert Präsident Mursi auf die Krawalle in Ägypten. In Port Said, Suez und Ismailia soll für 30 Tage nachts eine Ausgangssperre gelten.
Zwei Tage dauern die erneuten Ausschreitungen in Ägypten an, mehr als 30 Menschen sind dabei gestorben. Jetzt soll das Militär in Port Said für Ruhe sorgen.
Die Todesurteile gegen Fußballfans haben Krawalle in Port Said ausgelöst. 30 Menschen wurden getötet, Hunderte verletzt. Die Regierung erwägt, den Notstand auszurufen.
Vor zwei Jahren begannen die Proteste gegen Ägyptens Potentaten Mubarak. Heute demonstrieren Tausende gegen seinen Nachfolger – und wieder gibt es Tote und Verletzte.