Fußball steht auf der Agenda der Kommunistischen Partei Chinas ganz oben. Noch leidet er unter Misserfolgen, Manipulationen und dem Schwarzmarkt. Von B. Voigt, Peking
Er träumte vom "blauen Barcelona". Nun musste der Milliardär Roman Abramowitsch den nächsten Trainer entlassen. Die Mannschaft gilt als untrainierbar. Von R. Honigstein
Bayer Leverkusen muss gegen den FC Chelsea eine Niederlage einstecken. In letzter Sekunde sichert sich Dortmund ein Unentschieden gegen Arsenal. Die Spielberichte
Michael Ballack ist der wichtigste deutsche Fußballer des vorigen Jahrzehnts. An ihm hat das Schicksal mehrfach seine Laune ausgelassen. Von Oliver Fritsch
Der französische Fußballverband bestraft nach dem WM-Desaster die beteiligten Nationalspieler. Nicolas Anelka ist für 18 Spiele gesperrt, auch Ribéry muss auf die Bank.
Nach der Blamage in Südafrika dürfen die französischen WM-Spieler nicht gegen Norwegen antreten – Ein Denkzettel des neuen Nationaltrainers Laurent Blanc.
Erfolgreich, begeisternd ist diese WM verlaufen. Aber an was werden wir uns in fünf oder zehn Jahren noch erinnern? Elf subjektive Momente, die unvergessen bleiben.
Altherrenkneipen statt Public Viewing. Unser Tagebuch-Autor Finn Ole Heinrich ist genervt von WM-Flatrates und Quartalsfußballguckern. Er mag es lieber düster und unhip.
Keeper, die danebengreifen, Franzosen ohne Lust und Italiener, die nach ihrer Mama rufen – über die Sünder der WM. Notizen aus Südafrika von Harald Martenstein
Frankreichs Elf und Trainer Domenech haben sich zerworfen, nun hat sich Nicolas Sarkozy eingeschaltet. Auch England streitet. Nur Deutschland demonstriert Harmonie.
Mexiko verkörperte all das, was den Diven aus Frankreich fehlte. Ribéry und die anderen wähnten sich vielmehr an der Côte d'Azur, wundert sich WM-Pate Michael Schlieben.
Südafrikas Auftritt hat er verpasst, von Frankreich ist er enttäuscht, schreibt Thomas Hitzlsperger im WM-Tagebuch von ZEIT ONLINE. Seiner Mannschaft traut er einiges zu.
Nur 0:0 gegen Uruguay? Immerhin, meint unser WM-Pate Gero von Randow und erinnert an die düsteren Prognosen in Frankreich. Aber weit wird das Team nicht kommen.
Barcelona gegen Chelsea war wie ein Spiel aus dem Märchen: Letztlich triumphierte die Schöne ganz knapp über das Biest – und Michael Ballack war der Pechvogel.