Ein Präsident für alle Franzosen wollte François Hollande werden. Doch er hat das Land gespalten – und könnte dies am Ende auch in Europa tun, kommentiert A. Meier.
Nicolas Sarkozy soll im Jahr 2007 für seinen Wahlkampf 50 Millionen Euro von Libyens Exmachthaber Gaddafi bekommen haben. Die Justiz prüft den Vorwurf.
Der Skandal um Schwarzgeld eines französischen Ministers hat Konsequenzen: Innerhalb einer Woche müssen alle Kabinettsmitglieder ihren Besitz vollständig veröffentlichen.
Der nächste Fall Cahuzac? Medien zufolge soll auch Präsident Hollandes Außenminister per Schweizer Konto Steuern hinterzogen haben. Der Beschuldigte wehrt sich.
Der Schlüssellochblick auf Frankreichs Elite: Wie politisch ist eigentlich das neue Album von Carla Bruni? Thomas Groß hat sich das Geschnurre angehört.
Sarkozy hätte Chancen für ein politisches Comeback: Präsident Hollande enttäuscht und die Rivalen in seiner Partei neutralisieren sich – wenn da nicht er selbst wäre.
IWF-Chefin Christine Lagarde wird von ihrer Vergangenheit in Frankreich eingeholt. Wurden auf ihr Betreiben öffentliche Gelder in Millionenhöhe veruntreut?
Seine Immunität als Präsident schützte Nicolas Sarkozy lange vor einem Verfahren in der Affäre um illegale Wahlkampfspenden. Nun muss er sich der Justiz stellen.
Ermittler haben die Pariser Wohnung von IWF-Direktorin Lagarde gefilzt. Sie steht im Verdacht, vor Jahren dem Geschäftsmann Tapie 285 Millionen Euro zugeschanzt zu haben.
Die Regierungsbildung in Rom berührt europäische Interessen. Doch so wie in Griechenland wird sich die EU in Italien nicht einmischen können, kommentiert Matthias Krupa.
Die Politiker in Berlin und Brüssel sind entsetzt über das Wahlergebnis in Rom. Dabei hätten sie allen Grund, sich selbst zu hinterfragen, kommentiert Ludwig Greven.
Kein Wachstum, keine Arbeitsplätze: In Frankreich herrscht große Resignation. Und viele fürchten, es wird noch schlimmer. Von Karin Finkenzeller, Paris
Mit Wirbel hat Katar Fußballpopstar Beckham nach Paris geholt. Das Emirat legt viel Vermögen im Ausland an, um Firmen und Politiker an sich zu binden. Von K. Finkenzeller
Ja, ein Abendessen mit dem Emir von Katar und Sarkozy gab es im Élysée-Palast, sagt Michel Platini. Der Uefa-Präsident bestreitet aber, seine WM-Stimme verkauft zu haben.
Die Transaktionssteuer soll Spekulanten treffen. Das Gegenteil könnte der Fall sein. Das Beispiel Frankreich zeigt: Womöglich ist der Staat der Dumme. Von K. Finkenzeller