Die Autoshow zeigt, wie ratlos die Hersteller mit der Absatzkrise umgehen. Sie präsentieren Modelle mit absurd hoher PS-Zahl und sind kaum innovativ. Von M. Breitinger
Audi, BMW und Mercedes nennen ihre Autos "Premium" und verdienen prächtig – die der Massenhersteller sind oft kaum schlechter. Wie lange verfängt die Strategie noch?
Die Elektromobilität hat an Schwung verloren. BMW zeigt sich unbeirrt und stellt – wie aus Trotz – schon einen Ableger des i3 vor, der noch nicht mal auf dem Markt ist.
Die Münchner verraten ihre alten Werte: Mit der Präsentation seines Van stellt BMW auf Frontantrieb um. Der Wagen ist familienfreundlich, der Preis weniger.
BMW und Toyota wollen künftig viel enger zusammenarbeiten. Profitieren dürften davon vor allem die Bayern: Es geht um alternative Antriebe. Hier ist Toyota führend.
Mit einer deutlichen Gewinnsteigerung hat BMW einige Analysten überrascht. So behauptet der Konzern seinen Spitzenplatz bei den Premiumherstellern vor Audi und Daimler.
Hat der Standort Deutschland ausgedient? Die Manager von heute hängen nicht mehr an der Deutschland AG. Sie sind weltoffener und nüchterner als ihre Vorgänger.
Audi wird 2011 wohl erstmals mehr Autos verkaufen als Mercedes, und der Vorsprung von BMW schrumpft. Der Wettkampf ist noch nicht entschieden, analysiert Franz W. Rother.
Wie kein anderer Premium-Hersteller steht BMW für Sechszylinder-Motoren. Im neuen 3er und 5er setzen die Bayern auf sparsame Vierzylinder – ein Abspecken mit Risiko.
Die Familie Quandt und der Porsche-Clan gelten als die mächtigsten Familien der deutschen Industrie. Nun kommen sie sich wegen einer Kohlefaserfirma ins Gehege.
Während Hundert Prominente von Iran die Freilassung der beiden deutschen Reporter fordern, will die zum Tode Verurteilte gegen diese klagen. Ihr Sohn bat erneut um Gnade.
Vor 50 Jahren wurde BMW in letzter Minute vor dem Aus gerettet. Auch jetzt fragt sich mancher Manager, ob der Autokonzern groß genug ist, um allein weiterzumachen.
BMW hat den Grundstein für die Produktion seines ersten Elektroautos gelegt. Der Konzern wird sein Werk in Leipzig ausbauen und mehre hundert Arbeitsplätze schaffen.