Mehrere Top-Ökonomen sagten für 2012 den Euro-Austritt Griechenlands voraus und lagen falsch. Das zeigt: Wirtschaftsforscher verstehen zu wenig von Politik. Von M. Buhse
Wer sich im Sommer griechische Staatspapiere zulegte, wurde belächelt: Damals hatten sie Ramsch-Status. Doch in sechs Monaten wurden Traumgewinne erzielt. Von G. Höhler
Gerade spart Griechenland so hart wie nie zuvor – da entfacht Berlin eine Debatte über einen Euro-Austritt des Landes. Warum? Von Alexandra Endres und Philip Faigle
Immer wieder vergleichen Ökonomen die Wirtschaftskrise mit der Großen Depression der dreißiger Jahre. Aber dieser Vergleich ist übertrieben. Von Philip Faigle
Die Frage, ob wir ohne den Euro besser gefahren wären, ist irrelevant, sagt der Ökonom Bert Rürup. Wir haben ihn und jetzt müssen wir die Währungsunion stabilisieren.
Viele Ökonomen werfen Deutschland vor, in der Euro-Krise zu zögerlich zu sein. Dabei vergessen sie, dass Solidarität nicht überstrapaziert werden darf. Von M. Hüther
IWF-Chefin Christine Lagarde hat die Griechen zum Steuerzahlen aufgerufen und Europa gewarnt: Für die Lösung der dringendsten Probleme bleibe nur noch wenig Zeit.
Das viertgrößte Geldinstitut Spaniens ist gerettet, doch die Sorge vor einer Zuspitzung der Krise wächst. Mit weiteren Milliarden will die Regierung die Banken retten.
Die Grundsatzkritik an den Ökonomen ist falsch, sagt der Chef des Vereins für Socialpolitik, Michael Burda. Die Mehrheit habe vor der Krise aber kaum Kritik zugelassen.
Der Staat wird immer gezwungen sein, Großbanken vor einer Pleite zu bewahren. Mögliche Lösungen für das Dilemma: mehr Eigenkapital oder eine Zerschlagung. Von O. Storbeck
In fünf Jahren bricht die Euro-Zone auseinander, sagt der US-Ökonom Nouriel Roubini im Interview. Auch für die Weltwirtschaft sieht er düstere Jahre bevorstehen.
Europa muss Griechenland wieder auf die Beine helfen, sagt Finanzminister Wolfgang Schäuble im ZEIT-Interview. Doch das Land müsse sich auch selbst helfen.
Als der Kapitalismus kriminell wurde und Millionen Menschen ihr Haus, Arbeitsplatz und alle Ersparnisse verloren: "Inside Job", ein Dokumentarfilm über die Finanzkrise.
Die wirtschaftlichen Folgen von Beben und Tsunami scheinen beherrschbar. Es sei denn, die Finanzmärkte verlieren die Geduld mit dem hoch verschuldeten Land.