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    Patricio Aylwin

  • Mexikos Präsident Salinas hat eine einmalige Chance: die Verwirklichung der DemokratieDer Zündsatz von Chiapas

    25.03.1994, DIE ZEIT, Carlos Fuentes

    Für die mexikanische Demokratie ist 1994 das entscheidende Jahr. Die Staatspartei, die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI), die Francos Falange und selbst die kommunistische Partei in der Sowjetunion überdauert hat, weiß keine überzeugende Antwort auf Mexikos Kernproblem: Die politischen Strukturen passen längst nicht mehr zur sozialen, ökonomischen und kulturellen Wirklichkeit des Landes.

  • Der Bundespräsident in LateinamerikaSchrilles Echo

    12.11.1993, DIE ZEIT

    Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat Chile für die noble und humanitäre Art gedankt, mit der das Andenland deutsche Flüchtlinge und Einwanderer aufgenommen hat.

  • Der Traum vom demokratischen Sozialismus

    10.09.1993, DIE ZEIT

    „Nein! Wir verhandeln nicht. Er soll sich bedingungslos ergeben!“ Seit fünf Stunden schon ist an diesem Dienstag, dem 11. September 1973, der Staatsstreich im Gang.

  • Zwanzig Jahre nach dem Putsch in Chile: Korruption und Elend könnten Lateinamerikas Militärs wieder aus ihren Kasernen lockenGeneräle ohne Feind

    10.09.1993, DIE ZEIT

    Im Gemäuer des Präsidentenpalastes von Santiago sind die Einschußlöcher längst wieder verputzt. In der Moneda, die vor zwanzig Jahren von den Truppen des Generals Augusto Pinochet gestürmt wurde, residiert heute mit Patricio Aylwin wieder ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt.

  • Nach vielen Jahren der Diktatur hat die Demokratie in Chile wieder Fuß gefaßt„Don Pato“ setzt auf soziale Gerechtigkeit

    25.12.1992, DIE ZEIT, Christian Wernicke

    Der Passant muß schon genau hinsehen, um die Spuren der Diktatur im Palacio de la Moneda auszumachen: Kleine, dunkle Flecken in der Fassade zeugen vom 11.

  • Chile und der unwillkommene Moskauer GastDie Versöhnung braucht Zeit

    20.03.1992, DIE ZEIT, Carl D. Goerdeler

    Chiles Sonderbotschafter James Holger soll noch vor Ostern in Moskau und Bonn das Ei des Kolumbus finden: Er soll einerseits Erich Honecker dazu bringen, sich den deutschen Gerichten zu stellen.

  • Aufarbeitung der VergangenheitLast mit dem Gast

    13.03.1992, DIE ZEIT

    Erich Honecker sterbenskrank – diese Diagnose stimmt seit vergangener Woche nicht mehr. Er sei kerngesund, ließen Freunde des ehemaligen DDR-Chefs auch die chilenische Regierung wissen – und erwiesen ihm damit einen Bärendienst.

  • Worte der Woche

    25.10.1991, DIE ZEIT, Nato-Generalsekretär

  • ChileAuf dem richtigen Weg

    05.04.1991, DIE ZEIT, Carl D. Goerdeler

    Nach einem Jahr Demokratie zeigt sich die Wirtschaft in einer guten Verfassung

  • Die Macht der Wahrheit

    15.03.1991, DIE ZEIT, Carl D. Goerdeler

    Drei Menschenschicksale unter zweitausend: „Bernabé López, 23 Jahre alt, unverheiratet, Landarbeiter, ohne politische Aktivität.

  • Nachlese: „Colonia Dignidad“ aufgelöstBastion des Generals

    08.02.1991, DIE ZEIT

    Die rund 300 deutschstämmigen Mitglieder der „Colonia Dignidad“ traten nach dem Beschluß der chilenischen Regierung, das berüchtigte Camp aufzulösen, am vergangenen Sonntag in einen Hungerstreik.

  • Vergangenheitsbewältigung in ChileDer General unter Beschuß

    04.01.1991, DIE ZEIT

    Über die Plaza de la Constitución hallt das Klacken von Stiefelabsätzen. Eine Abteilung Carabineros marschiert im Gleichschritt.

  • Allendes Tod war nicht vergebens

    12.10.1990, DIE ZEIT, Tom Wicker

    SANTIAGO DE CHILE. – Mit einer gewissen, realistischen Wehmut erinnerte sich kürzlich ein intelligenter, junger Beamter der Allende-Regierung an die vergangene Zeit: „Wir kontrollierten weder die Armee, noch die Justiz oder den Kongreß.

  • Warten auf die Freiheit

    07.09.1990, DIE ZEIT, Ingrid Eißele

    Noch immer sitzen jene, die die Diktatur Pinochets „bis aufs Blut“ bekämpften, im chilenischen Staatsgefängnis

  • Machtwechsel in ChileDen General im Nacken

    16.03.1990, DIE ZEIT, Carl Goerdeler

    Mehr als sechzehn Jahre lang regierte General Augusto Pinochet Chile wie einen Kasernenhof. Und nach Meinung des Diktators wurde der Staat am Wochenende besenrein an Patricio Aylwin übergeben.

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