Vom Jäger zum Gejagten: Der mutmaßliche Kriegsverbrecher Bosco Ntaganda will vor den Gerichtshof in Den Haag. Er fürchtet in Zentralafrika um sein Leben. Von Andrea Böhm
Seit vielen Jahren herrscht in dem afrikanischen Riesenland Krieg. Nun wurde wieder einmal ein Friedensvertrag geschlossen. Immerhin hat er diesmal Chancen. Von A. Böhm
Der Konflikt im Nordkongo zwischen Regierung und Rebellen spitzt sich zu. Die M-23-Milizen sollen die Stadt Goma verlassen, sonst drohen ihnen militärische Konsequenzen.
Einem UN-Bericht zufolge untestützt Ruanda die Rebellenmilizen in der Demokratischen Republik Kongo. Entwicklungsminister Niebel forderte nun "lückenlose Aufklärung".
Ruanda will politische Flüchtlinge in Uganda nach Hause zurückbringen lassen. Doch die geraten damit in Gefahr, denn das Land gilt als politisch repressiv. Von S. Sabrow
Warum wollte Horst Köhler nicht mehr Bundespräsident sein? Im ZEIT-Interview äußert er sich zu seinen Motiven - und zur Frage, ob ein Präsident einfach zurücktreten darf.
Aus der Serie "Internet woanders": Ruanda will mithilfe des Netzes seine Armut überwinden, ein Tigerstaat werden. Aber der ehrgeizige Plan kennt nicht nur Gewinner.
Seit Jahrzehnten schon herrscht Straffreiheit im Kongo. Ein UN-Bericht über Kriegsverbrechen im Osten des Landes bietet die Chance, diese zu bekämpfen. Ein Gastbeitrag
Trotz diplomatischen Streits entschärfen die UN ihre Vorwürfe nicht. Eine Wahrheitskommission soll die Kriegsverbrechen im Kongo untersuchen - keine utopische Forderung.
Gab es in Ruanda nach dem ersten Genozid noch einen zweiten? Berichte legen diesen Verdacht nahe, doch sie werden geheim gehalten und nachträglich entschärft. Von A. Böhm
1994 wurden hunderttausende Tutsi von Hutu ermordet. Diesen Genozid ließen die Tutsi laut UN nicht ungesühnt. Die Racheaktion hat die Dimension eines Völkermords.
Paul Kagame hat sich zum Gewinner der Präsidentschaftswahlen erklärt. Seinen Sieg feierte er ausgelassen im Fußballstadion – schon bevor die ersten Ergebnisse vorlagen.
Ruanda wählt. Gewinnen wird der amtierende Präsident, dafür hat er gesorgt. Reise durch ein Land, in dem die Demokratie im Schatten des Völkermords steht. Von M. Fagotto
Jahrelang war Agathe Habyarimana in der Nähe von Paris geduldet. Nun wurde sie festgenommen. Grund: Sie soll für den Völkermord in Ruanda 1994 mitverantwortlich sein.