Der Name Borgward ist eng mit dem Wirtschaftswunder verknüpft. Vor 50 Jahren ging der Konzern in Konkurs, doch Zweifel an der Zahlungsunfähigkeit bleiben bis heute. [weiter…]
Kein anderer Dramatiker des 20. Jahrhunderts hat im Kino so Furore gemacht wie Tennessee Williams. Seine emotionalen Stücke bersten von physischer und psychischer Gewalt. [weiter…]
Die Nacht ist aus schwarzem Lack, der Schnee fällt wie Styropor, und die Wolkenkratzer kennen keinen Himmel. Langsam schwebt die Kamera auf ein New York zu, das offenbar nicht von dieser Welt ist. [weiter…]
Der slowakische Bischof empfing mich zum Tee. Der Lindenblütentee wurde auf Silber und in Porzellan serviert, einem Geschenk des Kaisers Leopold I an die Diözese aus dem Jahr 1672. [weiter…]
Kein Pantheon für Ritt. Kein Choral, kein großer Abgesang, nur ein Begräbnis zweiter Klasse. Ritt war kein großer Regisseur, er beherrschte bloß sein Handwerk, die drei Dinge des Kinos: die Geschichte, die Schauspieler, die Kamera. [weiter…]
Der Mann, den er 1941 zum Star machte, Humphrey Bogart, nannte ihn „das Monster": „sehr stimulierend", von „extravagantem Geist", „brillant und unberechenbar", „niemals langweilig". [weiter…]
Auch wenn das noch niemand gemerkt haben sollte: Martin Scorsese ist wahrscheinlich der kommerziellste Regisseur, der heutzutage für Hollywood arbeitet. [weiter…]
lielen wir ein Spiel. Nehmen wir an, der Deutsche Film sei tot. So tat es der Zeitung" der Berliner Filmfestspiele, und hatte damit gleich zu Beginn ein schönes, unabhängiges, immergrünes Thema zur Hand. [weiter…]
„Napoleon" von Abel Gance, jenes legendäre Stummfilm Epos, dem nach seiner glanzvollen Premiere am 7. April 1927 in der Pariser Oper wenig Glück beschieden war. [weiter…]
Steilshoop ist eine Neubausiedlung im Nordwesten Hamburgs, in der 24 500 Menschen wohnen, lauter „einbetonierte Seelen", wenn man den Schilderungen eines Artikels in der Hamburger Veranstaltungszeitschrift Szene Glauben schenken könnte. [weiter…]