Ausgerechnet in der Volkswagenstadt Wolfsburg widmet sich eine Ausstellung der "Kunst der Entschleunigung". Das Konzept ist klug, nur will man zuviel auf zu kleinem Raum. [weiter…]
Friedrich Kittler war das, was man landläufig als Genie bezeichnet. Der Kulturwissenschaftler beschrieb die Technik als Weltgeist und die Menschen als Diener der Medien. [weiter…]
Was können die Künstler noch sagen? Wie die Ereignisse des 11. September 2001 in die zeitgenössische Kunst einbrachen und den Zweifel am Bild explodieren ließen. [weiter…]
Cyberpunks, das weiß heute jedes Kind, haben Cybersex im Cyberspace. Kybernetiker wiederum, klagt Paul Virilio, versklaven die Menschheit mit Hilfe von Kommunikationssystemen (ZEIT Nr. 46 und 471994). [weiter…]
Daß die bürgerliehe Gesellschaft an ihre Grenzen stoßen könne, mehr noch, daß sie an ihrer eigenen Dynamik zugrunde gehen werde, ist ein den meisten nicht gänzlich unvertrauter Gedanke, und Marx war keineswegs der einzige, der ihn gedacht hat. [weiter…]
Ein Terror liegt über dem Land: Die Akzeptanz des Ästhetischen. Die Sphäre, die man noch bis vor einem Jahrzehnt ehrlicherweise dem generellen Diskurs als nicht zugänglich empfand, scheint nunmehr dessen prominente Stimme geworden. [weiter…]
Im „Goldenen Buch der Rolleiflex" von 1935 heißt es über das Photographieren: „Schnappschuß bedeutet Krieg. Einen friedlichen Krieg zwar, bei dem es keine Verwundeten gibt, aber doch Sieger und Besiegte, Angriff und Verteidigung. [weiter…]
Irgendwo in Idaho. Eine Straße ohne Anfang und Ende. Wind bläst, Wolken ziehen, öde Felder bis zum Horizont. Am Straßenrand steht ein junger Mann. Er scheint nicht zu wissen, wie er hierher kam, und noch weniger, wo er hin will. [weiter…]
Dieser Mann ist einer der aufregendsten Denker. Seine Thesen hat er in vielen, einander variierenden Büchern entwickelt: Das Macht- (und Verwüstungs ) Instrument der Moderne ist die Geschwindigkeit. [weiter…]