Der Shantysänger, der nie zur See gefahren war: Um Freddy Quinn ranken sich seit Jahrzehnten viele Mythen. Eines aber ist sicher – sein 80. Geburtstag. Von Chr. Schröder
Der Schriftsteller Joachim Lottmann übersiedelte von Berlin nach Wien. Dort sucht er vergeblich nach den braunen Horden, von denen man ihm berichtet hat.
Der Österreicher Peter Alexander hat sich tief ins Herz der Bonner Republik gespielt. Er wurde zum Kaiser der Fernsehklamotte – und hätte doch viel mehr gekonnt.
Unter die vielfältigen modernen Mysterien fällt zweifellos die Existenz des Showmasters Peter Alexander. Allein die Antworten der Regenbogenpresse auf die Fragen, ob er wirklich so alt ist, wie er angibt (derzeit 66), und ob er wirklich keinen Mottenfiffi trägt (will heißen Toupet), verlangten schon in manchem Zeitschriftenarchiv nach Gründung einer eigenen Abteilung.
Hartnäckig hält sich das Mißverständnis, der Unterhaltungskünstler Helge Schneider sei Schlagersänger oder Schlagersängerparodist – was kein Unterschied ist, denn billig und dämlich ist es, sich über Billiges und Dämliches lustig zu machen.
Vorbei die Zeit, da unter Tags ein Testbild uns der Sorge enthob, womöglich im TV was zu versäumen. Nur noch in tiefer Nacht so gegen drei kriegt man diese freundlichen Zeugen für einen Stillstand der Programm-Mühle auf die Scheibe.
Dicksein allein“, sagt in einem Stück von Jean Anouilh der Regisseur zum Bajazzo, ‚ist noch nicht abendfüllend. Man muß die Leute spüren lassen, daß Dicksein etwas Komisches ist.
Die Harfenklänge „Zwischen Tag und Traum“ endeten mit Mißtönen, die volkstümlichen „Lieder, die vom Herzen kommen“, rührten nur wenigen das Herz, und Peter Maffays „Stationen“ kamen nicht voran: Am 16.