Johannes Bobrowski schrieb jenseits von Erika Steinbach ein Stück Weltliteratur über Vertreibung und Versöhnung. Eine Ausstellung erinnert nun an ihn. Von Fokke Joel [weiter…]
Roger Melis fotografierte die Arbeiter der ehemaligen DDR, ihr Umfeld und den Alltag. Seine eindringlichen Schriftstellerporträts sind zu Ikonen geworden. Ein Nachruf [weiter…]
Günter Eich: Fortsetzung des Gesprächs In memoriam Martin Raschke Immer, wenn die Welt nicht so recht weiß, wo sie hinlaufen soll, gebiert sie einen Wechselbalg: den Dichter als literarischen Konvertiten. [weiter…]
Lieben Sie Bobrowski?" fragte eine heiratswillige Junggermanistin am 29. September 1967 in der ZEIT und offerierte ihrem Zukünftigen „Geschmack" und „Sensibilität". [weiter…]
Die photographische Abbildung eines Gesichts hat etwas Indiskretes. In Bruchteilen einer Sekunde belichtet sich der Film und hält den Augenblick fest. [weiter…]
Nicht zufällig denkt man an den Kinderwitz: Was ist das — es hängt an der Wand, macht ticktack, und wenn die Uhr herunterfällt, ist sie kaputt. [weiter…]
Auch Walter Ulbricht fühlte sich wie die Jungfrau Maria. Nur noch reiner. Er wußte nichts von der angedichteten Existenz eines Kindes, das Zensur hieß. Verständlich, denn zu verleugnen war eine Mißgeburt. [weiter…]
Das poetische Talent des Lyrikers Klaus Hensel ist in der Bundesrepublik relativ früh erkannt und mit zahlreichen Literaturpreisen honoriert worden, zuletzt bei den Kranichsteiner Literaturtagen 1988. [weiter…]