Peter Buwaldas Roman "Bonita Avenue" ist ein unerschrockenes Kunstwerk. Ihn zu lesen heißt, in die verglühende Asche des Familienromans zu starren. Von Peter Henning
Der Trashpoet hat wichtige Filmgenres wiederbelebt, findet Carolin Ströbele. David Hugendick meint: Kaum ein Regisseur ist so selbstherrlich und dabei so öde.
Tarantinos "Django Unchained" ist als Genrestück gut zu genießen, weil es sich via Humor von seinem finsteren Setting zu distanzieren weiß. Äußerst brutal ist es dennoch.
Heute werden die Oscarnominierungen bekannt gegeben. Die Diagnose für die jüngsten Filme von Tarantino, Spielberg und Bigelow lautet: manisch-depressiv. Von K. Nicodemus
Quentin Tarantinos "Django Unchained" ist ein Film über Rache. Im Interview erzählt der Regisseur von der befreienden Kraft des Kinos und dem Bund mit dem Zuschauer.
Quentin Tarantino und Christoph Waltz feiern in Berlin ihren Film "Django Unchained". Diesmal geht es nicht Nazis, sondern Sklavenhändlern an den Kragen. Von G. Bartels
Der Historienfilm über den früheren US-Präsidenten hat die besten Chancen bei der Verleihung im Januar. Vorne liegen auch die Filme von Ben Affleck und Quentin Tarantino.
Rommel, Speer, Goebbels oder Hitler – ob Doku oder Fiktion: Die Massenmörder aus der NS-Zeit kommen in vielen Verfilmungen zu sympathisch rüber, kommentiert Chr. Peitz.
Oliver Stone zeigt Humor: Sein neuer Film "Savages" ist ein extrem komischer Trash-Thriller der Superklasse mit spielfreudigen Stars wie John Travolta und Salma Hayek.
In "Après Mai" beschreibt Olivier Assayas eindrücklich die Stimmung in Frankreich 1971. Harmony Korines "Spring Breakers" über College-Girls bleibt dagegen oberflächlich.
Der Brite Tony Scott drehte vor allem Action-Filme. Sein Erfolg beruhte auf der äußerst rasanten Verbindung von Thriller und Love-Story. Ein Nachruf von Wenke Husmann
Nach fast zehn Jahren erscheint der dritte Teil der Shooter-Serie "Max Payne". Wer solche Spiele mag, dem wird dieses gefallen, Atmosphäre und Ästhetik sind herausragend.
Donnerstag wird Diane Kruger als Marie Antoinette in "Les Adieux à la Reine" die Berlinale eröffnen. Moritz von Uslar stellte dem deutschen Star in Hollywood 99 Fragen.
Die Defa brach zusammen. Die neuen Chefs kamen und gingen. Er zimmerte weiter. Zu Besuch bei dem Kulissenbauer Robert Krüger, der seit 1986 in Babelsberg zu Hause ist.