Wir sammeln, zählen, und so weiter. Umberto Eco hat eine vergnügliche, subjektive Kulturgeschichte der Liste und des Katalogs geschrieben. Von Katharina Teutsch [weiter…]
Man schrieb das Jahr 1960. Im Pariser Restaurant „Au vrai Gascon" diskutierten mehrere Herren über die Sprache als solche und die Mittel, sie so zu traktieren, daß herrlicher Unsinn und schließlich Neusinn herauskommt. [weiter…]
Zuletzt sah man ihn den Boulevard du Montarnasse entlangschieben, Kappe auf den Kopf, Augen geradeaus, Rücken durchedrückt, gestützt von einer sehr kleinen und oier sehr hochgewachsenen Dame. [weiter…]
Daß wir alte Freunde sind, Ludwig Harig und ich, wird man jetzt wohl sagen dürfen, wo es für den einen 65 schlägt, am 18. Juli, und der andere auch schon auf die 50 geht. [weiter…]
Zwischen 1960 und 1977 sind die Romane Raymond Queneaus (1903 1976) auf deutsch erschienen - mit einer Ausnahme: „Les enliegt erst seit Anfang dieses Jahres eine Übersetzung vor, genau ein halbes Jahrhundert nach Erscheinen des Originals. [weiter…]
Es war eine dunkle und stürmische Nacht des Jahres 1943. Auf dem Dachboden des großen Landhauses, in das wir evakuiert worden waren, hatte ich ein altes Lesebuch gefunden. [weiter…]
Kürzlich gab es in Rom eine Arbeitstagung der RAI über den Gebrauch von Computern beim Entwerfen des Fernsehprodukts, und natürlich war eines der meistdiskutierten, Themen das der Erstellung von Drehbüchern. [weiter…]
In der Schweiz ist ein neuer Übersetzerpreis gestiftet worden, der Prix lemanique de traduction. Er soll den Kulturaustausch über die französisch deutsche Sprachgrenze fördern, innerhalb der Schweiz ebenso wie innerhalb Europas. [weiter…]
Der österreichische Maler Schiele kam sich fremd vor im eigenen Körper, „wie aus gesetzt"; Max Dauthendey, der deutsche Dichter, fühlte sich heimisch in seiner zweiten Haut als Südseeinsulaner. [weiter…]
Am Anfang ist das Ende. Das Leben beginnt mit dem Tod „Die Grabrede" heißt das erste Prosastück im ersten Buch der 1953 in Nitzkydorf (Kreis Timis) in Rumänien geborenen Autorin Eine junge Frau sitzt neben dem in der Stube aufgebahrten Vater. [weiter…]