Jerry Weintraub gehört der aussterbenden Spezies großer Hollywood-Produzenten an – laut, charismatisch, maßlos in seinem Ego. Und immer sehr unterhaltsam [weiter…]
Charlie Chaplins Gesamtwerk wird erstmals in einer Retrospektive gezeigt. Seine Tochter Geraldine erzählt von ihrer Kindheit und vom Raub der Leiche ihres Vaters. [weiter…]
Vier muslimische Briten gründen eine Terrorzelle und scheitern grandios. Der TV-Satiriker Christopher Morris hat eine souveräne Farce über Selbstmordattentäter gedreht. [weiter…]
David Simon, der Macher von "The Wire", hat erneut eine großartige Serie erschaffen. "Treme" erzählt von New Orleans nach dem Hurricane Katrina. [weiter…]
Roger Smith' neuer Roman ist wie ein Schlag in die Magengrube. Die Wucht von "Kap der Finsternis" spürte man in der aktuellen Krimiszene schon lange nicht mehr. [weiter…]
Amerika mag schon mit dem Mord an John F. Kennedy seine Unschuld verloren haben, aber wirklich begriffen hat es das erst durch den Sturz von Richard Nixon. [weiter…]
Meinen aktuellen Aufklärungsunterricht über die Pläne der Präsidentschaftskandidaten erhalte ich meist auf der Flachbank, vor allem, was die möglichen Steuerreformen betrifft. [weiter…]
Hollywood, gegen zehn Uhr morgens. Ein Vorzimmer: Schreibtisch, Telephon, ein Wandplakat. Jemand ruft: „Ruhe auf dem Set!“ Jemand schlägt eine Klappe: „Eins, die erste. [weiter…]
Es gibt hundert gute Gründe, nicht nach Cannes zu fahren. Kein Festivalort vermischt so raffiniert die Qualen des modernen Massentourismus mit den Peinlichkeiten einer zwölftägigen Kino-Großkundgebung wie die Kleinstadt an der Côte d’Azur. [weiter…]
Es gebe Grund zur Beunruhigung, verkündete der französische Kulturminister zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse. Europas Fernsehen stehe für Amerika sperrangelweit offen. [weiter…]
In „Platoon“ wühlte sich Charlie Sheen durch den vietnamesischen Dschungel, in „Wall Street“ kämpft er an der Geldfront, als Aktienmakler an der New Yorker Börse. [weiter…]