Jerry Weintraub gehört der aussterbenden Spezies großer Hollywood-Produzenten an – laut, charismatisch, maßlos in seinem Ego. Und immer sehr unterhaltsam
Charlie Chaplins Gesamtwerk wird erstmals in einer Retrospektive gezeigt. Seine Tochter Geraldine erzählt von ihrer Kindheit und vom Raub der Leiche ihres Vaters.
Vier muslimische Briten gründen eine Terrorzelle und scheitern grandios. Der TV-Satiriker Christopher Morris hat eine souveräne Farce über Selbstmordattentäter gedreht.
Roger Smith' neuer Roman ist wie ein Schlag in die Magengrube. Die Wucht von "Kap der Finsternis" spürte man in der aktuellen Krimiszene schon lange nicht mehr.
Amerika mag schon mit dem Mord an John F. Kennedy seine Unschuld verloren haben, aber wirklich begriffen hat es das erst durch den Sturz von Richard Nixon.
Meinen aktuellen Aufklärungsunterricht über die Pläne der Präsidentschaftskandidaten erhalte ich meist auf der Flachbank, vor allem, was die möglichen Steuerreformen betrifft.
Hollywood, gegen zehn Uhr morgens. Ein Vorzimmer: Schreibtisch, Telephon, ein Wandplakat. Jemand ruft: „Ruhe auf dem Set!“ Jemand schlägt eine Klappe: „Eins, die erste.
Es gibt hundert gute Gründe, nicht nach Cannes zu fahren. Kein Festivalort vermischt so raffiniert die Qualen des modernen Massentourismus mit den Peinlichkeiten einer zwölftägigen Kino-Großkundgebung wie die Kleinstadt an der Côte d’Azur.
Es gebe Grund zur Beunruhigung, verkündete der französische Kulturminister zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse. Europas Fernsehen stehe für Amerika sperrangelweit offen.
In „Platoon“ wühlte sich Charlie Sheen durch den vietnamesischen Dschungel, in „Wall Street“ kämpft er an der Geldfront, als Aktienmakler an der New Yorker Börse.