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    Robert van Ackeren

  • Kino: van Ackerens „Wahre Geschichte“Robert – der Liebesfilm

    21.08.1992, DIE ZEIT

    Wußten Sie, daß Trennungsschmerz und Liebeskummer von der Kasse nicht als Krankheit anerkannt werden? Wußten Sie auch, daß Männer Frauen für schwanzlose Ungeheuer halten und daß Frauen ohne Slip Männern immer überlegen sind? Hat Ihnen schon mal jemand gesagt, daß es für Frauen über Dreißig in New York wahrscheinlicher ist, von einem Terroristen erschossen zu werden, als einen Mann zu finden? Falls Ihnen das alles neu ist, müssen Sie unbedingt eine Therapie bei Karla machen.

  • Filme

    04.11.1988, DIE ZEIT

    Dem Philosophen Hegel galt Afrika als „geschichtsloser Kontinent“, weil die Kultur der afrikanischen Völker erst spät sichtbar, noch später: lesbar wurde in den Entdeckungen der plastischen Kunst und der Literatur.

  • Filme

    28.10.1988, DIE ZEIT, Harry Rowohlt

    Kaum war die fünfstündige „Faust“-Aufführung an den Münchner Kammerspielen herum, da wußte man auch schon, daß sie um einiges zu lang war.

  • Zeitmosaik

    14.10.1988, DIE ZEIT

    Neulich saß der Edelporno-Produzent Thomas Ganske an seinem Schreibtisch und streichelte liebevoll die abwischbaren Seiten der neuen Tempo-Nummer.

  • Filme

    07.10.1988, DIE ZEIT

    Ein kanadischer Herumtreiber, der voller Lust Frauen killt – im Wald. Und ein deutsches Kindermädchen in Paris, das voller Lust das eigene Leben aufs Spiel setzt – hoch oben zwischen Hochhäusern, auf einer schmalen Bohle balancierend.

  • Filme

    30.09.1988, DIE ZEIT, Claudius Seidl

    Ein Film mit Tiefgang, fast 20 000 Zentimeter unter dem Meer. Von einer die Weltmeere umspannenden Freundschaft zweier Taucher erzählt „The Big Blue“, von ozeanischen Gefühlen also.

  • Filme

    23.09.1988, DIE ZEIT, Michael Althen

    Wie lerne ich besser schreiben? Larry bemüht sich wirklich redlich, seinem Kurs die Feinheiten der Dichtkunst beizubringen. Seine Anregung jedoch, sich soweit wie möglich an die Wirklichkeit zu halten, nimmt die Klasse allzu wörtlich.

  • Filme

    16.09.1988, DIE ZEIT

    Dieser Film hat den Blues von B.B. King, aber auch den chaotischen Charme der (wohl fiktiven) Free Jazzer des Krakauer Jazz-Ensembles.

  • Die letzte Versuchung oder: Kino für den kleinen Max

    09.09.1988, DIE ZEIT

    Zwei Filme zum Thema: Robert Van Ackerens „Die Venusfalle“, Doris Dörries „Ich und Er“

  • Zeitmosaik

    09.08.1985, DIE ZEIT

    Niemand mißtraut den Deutschen mehr als die Deutschen selber. Man kann buchstäblich nicht eine Woche in der Bundesrepublik verbringen, ohne auf einen Artikel zu stoßen, der die Frage stellt „Ist unsere Demokratie wirklich stabil?“ oder „Gibt es ein deutsches Problem?“ oder „Ist Bonn Weimar?“.

  • Nach dem Erfolg in Berlin: die Lubitsch-Welle schwappt nun in die ProgrammkinosLug & Trug

    08.06.1984, DIE ZEIT

    Berlin-Wedding. Die hagere Frau mit den blondgefärbten Haaren, die eben vor ihrer Arbeitsstelle einparkt, fährt auf der Rückscheibe ihres Audi 50 einen Aufkleber spazieren: fressen, ficken, fernsehen, gedruckt in Schwarz, Rot und Gelb; die Buchstaben schlagen Falten, als zierten sie ein Flaggentuch.

  • Im Kino

    09.03.1984, DIE ZEIT

    „Le Bal“ von Ettore Scola. Zuerst ein Jahrmarkt der Eitelkeiten. Die Kamera macht den Zuschauer zum Voyeur, wie durch einen durchsichtigen Spiegel präsentiert sie die Gäste, die langsam den Ballsaal füllen, die Frauen schminken die längst gefärbten Lippen, die Männer zupfen an der Krawatte, glatten ein letztes Mal die Haare.

  • Im Kino

    02.03.1984, DIE ZEIT

    „Betrayal – Betrag“ von David Jones. Theater im Film: das ist allzu oft abgefilmtes Theater. Die Kamera beobachtet, sie gestaltet nicht.

  • Im Kino

    24.02.1984, DIE ZEIT, Norbert Grob

    „Die flambierte Frau“ von Robert Van Ackeren. „Zelig“ von Woody Allen. „Eating Raoul“ von Paul Bartel. „Das Geld“ von Robert Bresson.

  • Im Kino

    17.02.1984, DIE ZEIT, Helmut W. Banz

    „Senso“ von Luchino Visconti, der erste seiner historischen Ausstattungsfilme (nach dreißig Jahren endlich auch hierzulande in der ungekürzten Originalfassung zu sehen), ist ein Meisterwerk des Genres.

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