Der Streit um die Platzvergabe im NSU-Prozess "schießt weit übers Ziel hinaus", sagt Ruprecht Polenz.
Er verteidigt die Justiz – und warnt die Türkei vor weiterer Kritik.
Giorgio Napolitano ist verärgert, weil der SPD-Kanzlerkandidat italienische Spitzenpolitiker als Clowns bezeichnete. Das Abendessen fiel aus. Später redete man dann doch.
Vor ihrem Türkei-Besuch plädiert die Bundeskanzlerin dafür, die Verhandlungen über den EU-Beitritt des Landes voranzutreiben. Auch Westerwelle fordert mehr Tempo.
Nun signalisiert auch der Iran Bereitschaft zu direkten Gesprächen über sein Atomprogramm. Doch keiner sollte glauben, das Land habe seine Ziele geändert. Von M. Horeld
Die Opposition reagiert mit scharfer Kritik auf Berichte, wonach die Bundesregierung über Panzer-Deals mit Saudi-Arabien berät. Irritationen gibt es auch in der Union.
Das höchste UN-Gremium hat sich zu einer einmütigen Ablehnung des Angriffs auf die Türkei durchgerungen. Der Rat verlangt Zurückhaltung von beiden Ländern.
Der Minister hat den Verkauf von Panzern nach Saudi-Arabien verteidigt. Dieser trage zur Stabilität der Region bei. Menschenrechtsbedenken reichten nicht als Kriterium.
Manch ein Politiker will die Aufführung des Mohammed-Filmes in Deutschland verhindern. Falsch, kommentiert Wenke Husmann, auch wenn der Streifen noch so dümmlich ist.
Das Mohammed-Video entzweit die Politiker im Land: Weil Pro Deutschland den Film zeigen will, fordert der Innenminister ein Vorführverbot. Das lehnt die Opposition ab.
Vertreter aller Bundestagsparteien plädieren dafür, syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Für CDU-Politiker Mißfelder ist dafür deren Glaube mit entscheidend.
Weltweit haben Tausende Menschen gegen die Verurteilung der russischen Punkband Pussy Riot protestiert. Deutsche Politiker machen Russlands Präsidenten Vorwürfe.
Ausgerechnet aus der CDU kommt ein Vorstoß zur steuerlichen Gleichstellung von Homosexuellen. Der Finanzminister und die CSU sind jedoch dagegen. Von K. Schuler