Japans Premier beruft Haruhiko Kuroda an die Spitze der Notenbank. Er soll umsetzen, was die Politik sich wünscht: viel billiges Geld für die Konjunktur. Von Felix Lill
Die japanische Wirtschaft ist auch im dritten Quartal geschrumpft. Die Regierung will mit Milliardenausgaben gegensteuern. Die Notenbank sieht den Tiefpunkt erreicht.
Japan fühlt sich von zwei russischen Kampfflugzeugen provoziert. Sie sollen unerlaubt in den japanischen Luftraum eingedrungen sein. Russland streitet alles ab.
Im Streit um eine Inselgruppe soll China ein Zielradar auf ein japanisches Schiff gerichtet haben. Ein Rückschlag für die Entschärfung des Konfliktes. Von S. Richter
Die neue Regierung verdonnert die Zentralbank zum exzessiven Gelddrucken. Doch Ökonomen warnen: Es ist eine riskante Strategie im Kampf gegen den starken Yen. Von F. Lill
Die neue Regierung in Tokio will die militärische Beschränkung des Landes aufgeben. Vorwand für jüngste Aufrüstungspläne ist die Geiselnahme in Algerien. Von Felix Lill
Mit einem großen Konjunkturprogramm zwingt Japans Regierung die eigene Notenbank zum Geld drucken. Das kann gewaltig schief gehen. Von Felix Lill, Tokio
Unbegrenzte Anleihekäufe, Inflationsziel verdoppelt: Die japanische Notenbank flutet die Märkte mit viel Geld. An den Börsen wurde dieser Schritt nur wenig goutiert.
Mit umgerechnet 173 Milliarden Euro will der neue japanische Regierungschef Abe unter anderem die Tsunami-Region wieder aufbauen. Finanziert werden soll es über Schulden.
Der Fukushima-GAU scheint vergessen, selbst der Neubau von Atomkraftwerken ist nicht mehr ausgeschlossen: Japans neue Regierung kehrt zurück zur Atomenergie.
In Tokio herrscht zukünftig der außenpolitische Hardliner Abe. Auch Peking ist nationalistischer geworden. In Ostasien sind die Falken obenauf, kommentiert B. Voigt.
Warum regiert ein japanischer Premier nur durchschnittlich zwölf Monate lang? Wissenschaftler streiten über den Verschleiß. Am Sonntag ist erneut Wahl. Von F. Lill, Tokyo
Der neuen Regierung in Tokio gehören drei neue Minister an. Der Ministerpräsident versucht so, seine Ausgangsposition für den anstehenden Wahlkampf zu verbessern.