Wer Siegfried Buback 1977 erschoss, ist auch nach der Verurteilung von Verena Becker unklar. Das Anliegen seines Sohns musste scheitern, kommentiert Ludwig Greven.
Das Gericht ist der Forderung der Anklage gefolgt: Vier Jahre Freiheitsstrafe erhält die ehemalige RAF-Terroristin Becker wegen Beihilfe am Buback-Mord.
Die Verteidiger argumentierten, dass Verena Becker nicht unmittelbar am RAF-Anschlag auf Buback beteiligt war. Den Sohn des Opfers bezeichnen sie als realitätsfern.
Die frühere RAF-Terroristin soll mehrere Jahre ins Gefängnis. Der Bundesanwaltschaft zufolge hat sie den Mord an dem früheren Generalbundesanwalt Buback mit vorbereitet.
Wer den früheren Bundesanwalt Buback erschoss, lässt sich im Prozess gegen Verena Becker nicht klären. Für die Anklage ist sie schuldig, obwohl sie nicht geschossen hat.
Die Ex-RAF-Terroristin will es nicht gewesen sein: In einer mit Spannung erwarteten Erklärung bestritt sie jede Beteiligung, auch an den Vorbereitungen.
Im Prozess um den Mord an Generalbundesanwalt Buback zeichnet sich eine Wende ab: Die angeklagte frühere RAF-Terroristin will sich zu dem Fall äußern – eindeutig.
Seit Jahren treibt ihn diese Frage um: Wer erschoss seinen Vater? Die Suche nach dem Mörder zermürbt Michael Buback, er ist gefangen in der Geschichte. Von C. Denso
Das Oberlandesgericht Stuttgart will im Prozess gegen Verena Becker die Mauer des Schweigens durchbrechen. Ordnungshaft soll zwei Ex-RAF-Terroristen zum Sprechen bringen.
Im Becker-Prozess spricht Zeugin Silke Maier-Witt viel über die RAF – und wenig über die Angeklagte. Neue Anhaltspunkte für die Anklage Beckers liefert sie nicht.
Im Prozess um den 1977 ermordeten Siegfried Buback sind zahlreiche ehemalige RAF-Terroristen vorgeladen. Sie sollen die Rolle Verena Beckers in dem Mord klären helfen.
Im Prozess gegen RAF-Mitglied Becker stehen sie eigentlich auf derselben Seite. Doch Michael Buback, der Sohn des Opfers, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ermittler.
Strenge Sicherheitskontrollen am ersten Tag im Buback-Prozess. Die Zeit scheint stehen geblieben. Und die Angeklagte schweigt – immer noch. Christian Denso berichtet
34 Jahre nach dem Mord an Generalbundesanwalt Buback steht die einstige RAF-Terroristin Verena Becker erneut vor Gericht. Bislang schweigt sie zu den Vorwürfen.