Die Grünen wollen die SPD nicht mehr ergänzen. Sie wollen sie ersetzen, weil sie "eine sterbende Partei" ist. Ist das die Vorbereitung auf die Große Koalition? Von M. Lau
Der SPD-Chef hält die Grünen für eine Partei der Besserverdienenden, ohne Gespür für das Leben einfacher Arbeiter. Die grüne Idee des Grundeinkommens sei ein Affront.
Die Agenda 2010 wird zehn Jahre alt. Der Altkanzler lässt sich feiern. Die SPD-Führung ist stolz auf die Reform. Nur die Partei-Linke bekämpft sie noch partiell.
Die SPD wähnt sich nach Steinbrücks Clown-Äußerungen auf der Seite der Mehrheit. Nun aber zeigt eine Umfrage das Gegenteil: Der Kanzlerkandidat solle sich entschuldigen.
Schlechte Stimmung, mangelnde Hygiene: Die in der Türkei stationierten Bundeswehrsoldaten sind unzufrieden. Der Verteidigungsminister verspricht Verbesserung.
Klartext – alles klar. Seine Sprüche kosten Steinbrück inzwischen allerdings in den eigenen Reihen Kredit. Jüngst verscherzte er es sich mit einigen Genossinnen.
Tausende Fässer Atommüll liegen im maroden Lager Asse II in Niedersachsen. Ministerpräsident Stephan Weil kündigt nun eine komplette Räumung an. Doch die ist umstritten.
Die Opposition macht der Regierung in der Debatte um Armut und Reichtum harte Vorwürfe. Union und FDP wiegeln ab: Rot-Grün betreibe unseriöse Dramatisierung.
Nicht sexy, für den Wahlkampf zu akademisch: Das Politikkonzept von SPD und Grünen ist dennoch beachtlich, weil es eine echte Annäherung bedeutet. Von M. Schlieben
Bisher läuft es einfach schlecht für den SPD-Kanzlerkandidaten. Damit hadert die Partei. Es muss aber nicht so bleiben. Von Z. Zacharakis und M. Schlieben