Präsident Napolitano hat Fachleute beauftragt, Reformvorschläge für Wahlrecht, Wirtschaft und Soziales vorzulegen. Die Hoffnung auf eine erfolgreiche Mission ist gering.
Wieder verhandelt, wieder keine Ergebnisse: Italiens Präsident Napolitano kann keine Partei zu Kompromissen bewegen. Gibt es Neuwahlen, könnte Berlusconi profitieren.
Napolitano versucht, in Treffen mit den Parteichefs eine Koalition zu schmieden. Berlusconi besteht auf einer politischen Regierung, ein Expertenkabinett lehnt er ab.
Wieso sollte Peer Steinbrück die Wahl gewinnen? Weil die Leute mehr Wir als Ich wollen, erklärt er im Interview. Bliebe nur das Problem mit den Frauen.
Sieben Jahre Haft für den früheren italienischen Senator dell'Utri. Laut Gericht fungierte er als Mittelsmann zwischen Cosa Nostra und Exregierungschef Berlusconi.
Staatspräsident Napolitano hat den Chef des Mitte-Links-Bündnisses aufgefordert, Sondierungsgespräche aufzunehmen. Die Chancen für eine Regierungsbildung stehen schlecht.
Gegen Beppe Grillo kann in Italien schwer regiert werden. In einem Interview sagte der Chef der Fünf-Sterne-Bewegung nun: "De facto ist Italien schon aus dem Euro raus."
Die Regierungsbildung in Italien könnte kaum schwieriger sein: Das Parlament ist gespalten, die Grillini sind kompromisslos, und dem Staatspräsidenten läuft die Zeit weg.
Die italienische Mitte-Links-Allianz sondiert, ob eine Unterstützung durch die Fünf-Sterne-Bewegung möglich ist. Deren Chef Grillo aber will in diesem Fall zurücktreten.
Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist zu einem Jahr Haft verurteilt worden. Das hat ein Mailänder Gericht in erster Instanz entschieden.
Filz, Misswirtschaft, Sparzwang: Im maroden Unisystem Italiens kommen die eigenen Wissenschaftler nicht mehr unter. Eine ganze Forschergeneration treibt es ins Ausland.
Der italienische Literaturnobelpreisträger Dario Fo hat Beppe Grillo im Wahlkampf unterstützt. Er sieht sein Land am Abgrund stehen und wünscht sich – noch mehr Satire.
Die Regierungsbildung in Rom berührt europäische Interessen. Doch so wie in Griechenland wird sich die EU in Italien nicht einmischen können, kommentiert Matthias Krupa.
Die SPD wähnt sich nach Steinbrücks Clown-Äußerungen auf der Seite der Mehrheit. Nun aber zeigt eine Umfrage das Gegenteil: Der Kanzlerkandidat solle sich entschuldigen.
Beppe Grillo sieht Italiens Politelite vor dem Abdanken: Spätestens in sechs Monaten sei ihre Zeit abgelaufen, sagte der Überraschungssieger der Parlamentswahlen.