Beweisstücke für die NS-Gewalt prägten bisher das Gedenken an das Konzentrationslager Mauthausen. Was uns das heute noch angeht, soll künftig stärker im Fokus stehen.
Unser Kolumnist Tuvia Tenenbom besucht Kalifornien. Er will über Syrien, rituelle Beschneidung reden. Aber Gewichtsprobleme sind in L.A. die einzige Realität, die zählt.
Die große Krise der USA äußert sich vor allem in der Wut der US-Bürger. Niemand instrumentalisiert diese geschickter und gefährlicher als der Moderator Glenn Beck.
Anlässlich des 100. Geburtstages von Bruno Kreisky schrieb sein langjähriger Mitarbeiter Wolfgang Petritsch die Biografie des österreichischen Ausnahmekanzlers.
Einsamer Held: Simon Wiesenthal brachte unzählige Verbrecher des NS-Regimes vor Gericht. Doch auch er selbst war ein Gejagter. Ein Gespräch mit seinem Biografen Tom Segev
Biograf Tom Segev über die Widersprüche im Leben des vor fünf Jahren verstorbenen Nazi-Rechercheurs Simon Wiesenthal und den Konflikt mit Bruno Kreisky
In Wien starb die ehemalige KZ-Wärterin Erna Wallisch. Sie hatte gestanden, in Majdanek Kinder zur Gaskammer geführt zu haben. Doch verurteilt wurde sie nie.
Der Streit um Kurt Waldheim und seine NS-Vergangenheit erschütterte und isolierte in den achtziger Jahren Österreich. Jetzt ist der frühere Bundespräsident mit 88 Jahren gestorben
Der Naziverbrecher Adolf Eichmann konnte bis 1960 in Argentinien untertauchen - weil deutsche und amerikanische Geheimdienste ihn jahrelang nicht finden wollten.
Das will schon etwas heißen. Da bescheinigt einer der bekanntesten Autoren, mit Millionenauflage, einem der weniger bekannten, doch recht mächtigen Verleger aus voller Brust: Er sei der „beste von allen“.
Der Leiter des jüdischen Dokumentationszentrums für Naziverbrechen, Simon Wiesenthal, hat in einem bewegenden J’accuse die westliche Welt aufgerufen, die Not der verzweifelten 300 000 in Sarajevo eingeschlossenen, Hungers sterbenden Menschen zur Kenntnis zu nehmen.
Dreihunderttausend Menschen in Sarajevo werden ausgehungert – und die Welt sieht zu. „Das Schweigen schreit zum Himmel“, klagt Simon Wiesenthal, der Leiter des jüdischen Dokumentationszentrums für Naziverbrecher in Wien.