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    Stefan Andres

  • Hymnus auf einen vergessenen großen Schriftsteller – aus Anlaß einer MonographieErinnern an Jahnn!

    03.11.1989, DIE ZEIT, Karlheinz Deschner

    Welch ein Werk – nein, eine Welt! Ich lese ihn wieder, nach so vielen Jahren, hineingezogen gleich in den Strom dieses Bewußtseins, dieser Bilder, die Kaum-Erklärbarkeit der Geschehnisse, in jenen weiten „Ozean der Finsternis, auf dem die Menschheit segelt“, das Gestarr der Sterne darüber – „große Leuchtfeuer an den Gestaden der Unendlichkeit.

  • Tage voller Übermut

    23.09.1988, DIE ZEIT, Hanns-Josef Ortheil

    Von Koblenz nach Schweich: Eine Moselwanderung mit dem Vater / Von Hanns-Josef Ortheil

  • In Kürze

    20.05.1988, DIE ZEIT, Alain Claude Sulzer

    Gewiß, es ist kaum möglich, einen Roman von 830 Seiten in wenigen Worten zusammenzufassen, gebührend zu weiten und, wie in diesem Fall, samt der Übersetzung zu loben.

  • Treppauf, treppab

    06.11.1987, DIE ZEIT, Angela Kandt

    Meta – und da die Abbiegung nach Positano! Voller Freude trete ich heftig auf das Gaspedal, um dann gleich wieder zu bremsen, denn nun beginnt die kurvenreiche Strecke durch das „Sorrentino“ Richtung Süden.

  • Campo Santo Teutonico

    08.02.1985, DIE ZEIT

    An den zwei Schweizer Gardisten, die am Glockentor links neben dem Petersdom Wache schieben, kommt keiner ohne Passierschein vorbei.

  • Aus der NachkriegszeitFeste über der Trauer

    21.10.1977, DIE ZEIT, Sabine Sdmitze

    Glück sei die Abwesenheit von Unglück, liest man in den Aufzeichnungen, in denen das Glück selten anwesend ist. Oda Schaefer, die Lyrikerin, die mit Horst Lange lebte, erinnert sich abermals an das Leben zu zweit, andie Zeit an der Seite des Schriftstellers.

  • Neue Bücher von Gertrud von le Fort und Albrecht GoesDie Stillen im Lande

    14.01.1977, DIE ZEIT, Werner Ross

    Die „Stillen im Lande“ waren im 18. Jahrhundert fromme Protestanten, die sich vor dem wachsenden Lärm der Aufklärung in ihr Kämmerlein zurückzogen, im Stillen die Bibel lasen, beteten und die trotzdem, oder gerade deswegen, eine bemerkenswerte Wirkung ausübten.

  • Stefan Andres

    03.07.1970, DIE ZEIT

    In einem Zeitalter der rüstigen Greise noch relativ jung, hat Andres dennoch sein literarisches Werk um Jahre überlebt. Der Müllerssohn aus dem Moselland war ein prächtiger Mann, ein treuer Freund, ein Kenner des Lebensleides, ein Genießer der Lebensfreuden, ein Trinker von Format (sein beinahe bestes Buch, über „Die großen Weine Deutschlands“, wird in den meisten Nachrufen keusch verschwiegen).

  • Solschenizyn und wir

    01.05.1970, DIE ZEIT

    Heinrich Böll behauptet im Spiegel vom 30. März 1970, Alexander Solschenizyn habe „die verfluchte Herablassung des Westens gegenüber der sowjetischen Literatur nicht nur ins Wanken gebracht“.

  • Meine Landschaft: Zwischen Ostia und AnzioDer Salzmeister frißt die Blumen

    14.06.1968, DIE ZEIT

    Sobald die Römer anfangen, über die Hitze zu reden oder gar zu seufzen, so um Anfang Juni herum, nehmen wir nach guter alter Römerart Abschied von der Stadt.

  • Edle Menschen

    02.12.1966, DIE ZEIT, Marcel Reich-Ranicki

    Es ist, um es gleich zu sagen, ein erbauliches und bedeutungsvolles Buch, das reichlich Trost spendet und mit liebevollem Zuspruch nicht geizt.

  • Er malte die Dornenkrone, Vögel und Russen

    30.09.1966, DIE ZEIT, Lilo Weinsheimer

    Die Öffentlichkeit wurde ausgeschlossen. Photoreporter hatten keinen Zutritt. Die Atmosphäre war gereizt, als am vergangenen Freitag vor der Jugendkammer des Landgerichts Bremen der 19 Jahre alte Jürgen Rosteck in der Anklagebank erschien.

  • FernsehenZwischen Wunschkonzert und Papageno

    12.04.1963, DIE ZEIT, Wol) Jobst Siedler

    Mainz hat die Vorgabe an Sympathie schon vor Sendebeginn ziemlich strapaziert

  • ZeitfragenDie sechs Gruppen der deutschen Literatur

    02.11.1962, DIE ZEIT, (wird fortgesetzt)

    Wir haben keine deutsche Literatur, sagte Hugo von Hofmannsthal, wir haben Goethe und Ansätze. Wir haben keine deutsche Kritik, variierte Ernst Robert Curtius, wir haben Friedrich Schlegel und Ansätze.

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