Der CDU-Abgeordnete Ulrich Müller gibt sein Amt als Vorsitzender des EnBW-Untersuchungsausschusses auf. Er hatte Unterlagen an Exministerpräsident Mappus weitergegeben.
Wieder stärkste Kraft, wieder keine Machtoption: Niedersachsen hat der CDU gezeigt, wie sehr sie von Merkel und der FDP abhängig ist. Von Till Schwarze
Ex-Ministerpräsident Mappus wollte die Weitergabe von Ermittlungsakten an den EnBW-Untersuchungsausschuss verhindern. Ein Stuttgarter Gericht hat seine Klage abgewiesen.
Baden-Württembergs ehemaliger Ministerpräsident Mappus will die Weitergabe seiner Daten unterbinden und deren Löschung erwirken. Nun bemüht er ein weiteres Gericht.
Der neue Stuttgarter Oberbürgermeister hat vom politischen Klima in der Stadt profitiert. Mitgeschaffen hat der Grüne es aber nicht, analysiert Rüdiger Bäßler.
Ist der EnBW-Kauf ein Skandal? Eher nicht. Die gern erzählte Story vom dummen Politiker und dem bösen Banker enthält Merkwürdigkeiten. Von M. Brost und M. Schieritz
Der Exregierungschef von Baden-Württemberg will verhindern, dass die grün-rote Regierung die E-Mails aus seiner Amtszeit sichten kann. Dies stehe nur dem Staatsanwalt zu.
Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat Kopien des E-Mail-Accounts von Ex-Regierungschef Mappus sichergestellt. Dieser ließ nach seiner Abwahl 2011 alle Daten vernichten.
Der frühere Ministerpräsident hat nach seiner Abwahl Daten löschen lassen. Die Staatsanwälte, die gegen ihn wegen Untreueverdachts ermitteln, versuchen sie zu retten.
Die Energiebranche sei von Intrigen geprägt, sagt Utz Claassen. Das Ausmaß sei für die Öffentlichkeit kaum vorstellbar. In der EnBW-Affäre verteidigt er Stefan Mappus.
Bei einem Parteitag der Südwest-CDU hat Landeschef Strobl den EnBW-Deal gerügt. Zugleich übte er Selbstkritik: Die CDU sei Mappus zu lange und unkritisch gefolgt.
EnBW ist zu einem Problem für die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg geworden. Es fehlt ein Konzept für den Konzern und an Geld für den Kredit. Von R. Bäßler
Unkritisch sei man Stefan Mappus gefolgt, gestehen führende Christdemokraten in Baden-Württemberg. Sie halten die eigene Glaubwürdigkeit für schwer beschädigt.