Rechtzeitig zu Weihnachten sind einige oft und besonders im Sommer heftig belächelte Mitglieder der Redaktion rehabilitiert worden. Sie vermuten den Weltgeist in einer luftgefüllten Blase, der Weltlauf ist ihnen eine Bananenflanke. [weiter…]
Diese Stimme, die so angenehm in die Gehörgänge fließt - sie soll nicht mehr aufhören. Sie soll weiterlesen. Eine schlichte Stimme, eine üppige Stimme, geladen von Spannung. Keine Spitzen, die das Trommelfell verletzen. [weiter…]
Gelassen wie üblich hat Rudolf Scharping auf die Kritik seiner Parteifreunde aus Schleswig Holstein reagiert. Von denen läßt er sich doch nicht in die Suppe spucken, auch wenn er das ein bißchen gemächlicher formulieren würde. [weiter…]
Es ist schon seltsam: Seit über zehn Jahren gehört die Rede von der schwindenden Zuständigkeit des Schriftstellers fürs gesellschaftlich Nützliche und moralisch Gute zum Pflichtprogramm der deutschen Literaten. [weiter…]
Wir haben wieder Männerzeit. Ein schrecklicher Krieg, der weder Mensch noch Natur verschonte, zeigte uns sein Männergesicht - entschlossen, staatsmännisch, finster, diplomatisch glatt, zum Sterben und Foltern bereit. [weiter…]
Es sei viel schwerer, zu beweisen — schrieb Martin Waiser vor einem Vierteljahrhunden: in seinem Roman „Halbzeit" —, „daß man nicht in Amerika war, als zu beweisen, daß man wirklich drüben gewesen ist". [weiter…]