Verwirrung, Fehleinschätzungen, schlechte Informationspolitik: Ein von Präsident Obama berufenes Gremium kritisiert den Kampf der US-Regierung gegen die Ölpest scharf.
660.000 Tonnen Öl schossen ins Meer, es ist die größte Ölpest der Geschichte. Nun, fünf Monate nach der Explosion der "Deepwater Horizon", ist die Quelle Macondo 252 tot.
Der britische Konzern hat weiter Probleme mit seiner ramponierten Ölquelle im Golf von Mexiko. Ein abgebrochenes Rohr verhindert die endgültige Versiegelung des Lochs.
Das "Bottom Kill"-Verfahren im Golf von Mexiko ist wegen Druckproblemen vorerst gestoppt. Die US-Regierung kündigte an, das Bohrgenehmigungsverfahren zu verschärfen.
Noch ist die Ölquelle im Golf von Mexiko nur provisorisch mit Schlamm versiegelt. Nun hat die US-Regierung BP erlaubt, das Bohrloch zusätzlich mit Zement abzudichten.
Die Erfolgsmeldung kam rasch: Wenige Stunden nach dem Beginn der Versiegelung des Bohrlochs im Golf von Mexiko hat BP das Manöver als gelungen bezeichnet.
Jüngsten Schätzungen zufolge sind bisher rund 780 Millionen Liter Rohöl in den Golf von Mexiko geflossen. Beim Stopf-Manöver von BP kommt es erneut zu Komplikationen.
In wenigen Stunden beginnt BP das entscheidende und schwierige Doppelmanöver im Golf von Mexiko. Diesmal soll die Ölquelle wirklich geschlossen werden.
Neue Vorwürfe gegen BP: Der Konzern setzte offenbar Zehntausende Liter an Chemie täglich ein, um das Öl im Golf von Mexiko zu bekämpfen. Die Küstenwache schritt nicht ein
Nach der Kritik an seinem Krisenmanagement berichten britische Medien, dass Tony Hayward angeblich seinen Rücktritt aushandelt. Doch BP dementiert die Berichte.
Das aufziehende Sturmtief legt die Arbeit der Krisenbekämpfer im Golf lahm. BP zieht einen Großteil der Hilfsschiffe ab, die Arbeiten am Bohrloch verzögern sich.
Mehrere Ölkonzerne haben sich zusammengetan, um im Golf von Mexiko künftig Katastrophen zu verhindern. Am Ölleck von BP sind die Rettungsarbeiten derzeit gestoppt.
Im Golf von Mexiko sickert offenbar wieder Öl ins Wasser. Präsident Obama fordert von BP Aufklärung und gestattet weitere Tests am Bohrloch nur unter Auflagen.