Die Deutsche Bahn will mit den Daten ihrer Kunden in Zukunft Geld verdienen. Detaillierte Informationen sollen offenbar an Banken und Versicherungen verkauft werden.
Graph Search, die Personensuche: Das Netzwerk von Mark Zuckerberg findet, wen Google übersieht: Freunde, Arbeitnehmer und Partner, gefiltert nach eigenen Wünschen.
Die Regierung will versteckte Kameras am Arbeitsplatz zwar verbieten, offene Überwachung aber erleichtern. Kritiker glauben, das Gesetz verschlechtere Datenschutz eher.
Die Pflicht, bei Facebook seinen echten Namen anzugeben, verstoße gegen deutsches Recht, glauben Datenschützer. Sie verlangen, dass der Konzern Pseudonyme erlaubt.
Einem Lobbypapier ist zu entnehmen, dass Facebook zentrale Bestandteile der geplanten EU-Datenschutzverordnung rundweg ablehnt – mit teilweise fragwürdigen Argumenten.
Der spanische Mobilfunkkonzern Telefonica erwägt, Handy-Bewegungsdaten an Werber zu verkaufen. Datenschützer fürchten, dass Rückschlüsse auf Kunden möglich werden.
Der spanische Mobilfunkkonzern möchte seine Kundendaten zu Geld machen. Die Information, wer sich wo wie lange aufhält, soll an Werbung und Industrie verkauft werden.
Fehlende Einspruchsmöglichkeiten gegen Adressweitergabe haben Empörung über das von der Koalition beschlossene Gesetz ausgelöst. Nun will es die SPD im Bundesrat stoppen.
Im September befasst sich der Bundesrat mit dem Plan von Schwarz-Gelb, Datenhandel im Meldeamt zu erleichtern. SPD, Verbraucher- und Datenschützer lehnen das Gesetz ab.
Manche Eltern zeigen die Bilder ihrer Kinder stolz bei Facebook, andere wehren sich vehement dagegen. Eine Schule hat Kinder deswegen von einer Stunde ausgeschlossen.
Die Kreditauskunft Schufa weiß viel über uns, will aber noch weit mehr. Jetzt lässt sie erkunden, was im Internet zu holen ist. Die Datensammlung wäre teilweise illegal.
Wer Facebook nutzt, ist selbst schuld. So lassen sich die neuen Nutzungsbedingungen zusammenfassen, die seit heute in Kraft sind. Datenschützer kritisieren diese Chuzpe.
Die Massenfilterung von E-Mails durch deutsche Geheimdienste erfolgt ohne richterliche Anordnung oder Kontrolle des Bundesdatenschützers. Grundlage ist das G-10-Gesetz.
Constanze Kurz, Sprecherin des CCC, hat als Datenschutzbeauftragte in Thüringen kandidiert. Sie war chancenlos. Ihre Nominierung war deswegen aber nicht umsonst.