Der frühere Siemens-Manager Thomas Ganswindt wehrt sich im Korruptionsskandal gegen seine Ankläger. Die Klageschrift enthält zahlreiche Spekulationen. Von R. Jungbluth
Seit vier Jahren wird in der Siemens-Affäre wegen Bestechung und Korruption ermittelt. Jetzt steht mit Thomas Ganswindt der erste Ex-Zentralvorstand vor Gericht.
Jahrelang unterhielt Siemens ein System schwarzer Kassen. Ein ranghoher Manager stand nun vor Gericht. Seine Verteidigung: Er habe im Interesse des Konzerns gehandelt.
Die juristische Aufarbeitung des Siemens-Bestechungsskandals geht weiter. Die beiden jetzt Angeklagten müssen sich wegen Untreue und Beihilfe zur Bestechung verantworten.
Der Siemens-Schmiergeld-Skandal weitet sich aus: Nun wird ein weiteres früheres Vorstandsmitglied angeklagt. Thomas Ganswindt muss sich Korruptionsvorwürfen stellen.
Der Elektrokonzern überrascht durch einen hohen Gewinnzuwachs und bereitet seine Beschäftigten auf Einschnitte vor. Die Aktionäre debattieren über die Managergehälter.
Der Siemens-Aufsichtsrat hat den Vergleich mit Ex-Konzernchef von Pierer über millionenschweren Schadenersatz gebilligt. Mit weiteren Vorständen steht eine Einigung aus.
Auf den früheren Siemens-Chef Pierer kommt eine Milliardenklage zu. Siemens hat angedroht, sechs weitere Manager vor Gericht zu bringen und setzte ihnen eine Frist.
Im ersten Siemens-Strafprozess sprechen die Richter den früheren Direktor Reinhard S. schuldig - und rechnen mit dem früheren Management des Konzerns ab
Die Schmiergeldaffäre bei Siemens hat die Ebene der Konzernspitze erreicht: Der frühere Zentralvorstand Thomas Ganswindt wurde verhaftet. Zudem kommen immer drastischere Ausmaße zum Vorschein