Medienberichten zufolge soll der Thüringer Minister Experte für Ostdeutschland und Energiepolitik werden – als Gegenspieler von Umweltminister Altmaier.
Bisher kannte man solche Diskussionen eher von der Piratenpartei. Nun liefern sich auch gestandene Bundespolitiker kleine Schlammschlachten auf Twitter.
Möglichst breite Wählerschichten will der Kanzlerkandidat mit seinem Kompetenzteam erreichen. Ob er ein Internetministerium schaffen will, weiß Steinbrück noch nicht.
Ein Arbeitsmarktexperte, der gegen die Agenda 2010 ist, eine Netz-Pionierin für den Internet-Muffel Steinbrück. Die SPD erhofft sich Aufbruch durch ihr Kompetenzteam.
Nach und nach sickert durch, wer im SPD-Schattenkabinett sitzt: Parlamentsgeschäftsführer Oppermann, IG-Bau-Chef Wiesehügel und die Professorin Gesche Joost sind dabei.
Peer Steinbrück will mit einem Kompetenzteam auftrumpfen. Wer kommt rein, wer nicht? Es könnte Überraschungen geben. Von Peter Dausend und Fritz Vorholz
Die Parteispitze kann sich nicht gegen die Basis durchsetzen: Die Grünen haben sich auf ihrem Parteitag für die Abschaffung von V-Leuten ausgesprochen.
Union und FDP haben mit ihrer Mehrheit im Bundestag einen Antrag zum Verbot der rechtsextremen NPD verhindert. Die Opposition wirft der Regierung Blockadehaltung vor.
Die FDP verhindert einen NPD-Verbotsantrag der Regierung. "Dummheit kann man nicht verbieten", begründet Partei-Chef Rösler das Veto der fünf liberalen Minister.
Die Richter in Karlsruhe haben einen Prüfantrag der NPD auf Verfassungstreue als unberechtigt zurückgewiesen. Die Rechtsextremisten wollen nun nach Straßburg ziehen.
Trotz aller Pannen haben die Genossen bisher nicht öffentlich über ihren Kanzlerkandidaten gemeckert. Die neuesten Steinbrück-Äußerungen aber gehen manchem zu weit.
Die FDP reagiert sehr verärgert auf den Vorstoß des Innenministers. Der hatte sich für einen NPD-Verbotsantrag der Regierung ausgesprochen, relativiert inzwischen aber.
Der Vorstoß der CDU zur Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften empört die CSU. Sie fürchtet um den besonderen Schutz der Ehe und warnt vor "Schnellschüssen".
Die Rüstungsindustrie verkauft mehr Waffen in die Golfregion. 2012 genehmigte die Regierung Exporte im Wert von 1,4 Milliarden Euro. Größter Abnehmer ist Saudi-Arabien.
Ein neues Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien bringt die Opposition in Rage: Der Bundessicherheitsrat hat der Lieferung von Grenzschutzbooten an Saudi-Arabien zugestimmt.