Warum funktionieren amerikanische TV-Formate besser als deutsche? Weil die Deutschen zu intelligent sind, um Spaß zu haben, findet unser Kolumnist Eric T. Hansen.
In diesem Bücherherbst wurde der Roman für tot erklärt. Die Zeit der Fiktion sei vorbei. Aber was wäre der Mensch, könnte er sich nicht neu erfinden? Von Andreas Schäfer
Manche ertragen den Ruhm nicht, andere finden ihn nur lästig: Modemacherin Jil Sander, Autor Patrick Süskind und Gitarrist Richey Edwards sind Helden des Verschwindens.
Warum die Postmoderne mausetot ist – und nie lebendiger war als heute: Ein Ausstellung in London widmet sich dem Stil und der Subversion zweier Jahrzehnte.
In England wurden Briefe und Postkarten des scheuen Schriftstellers J.D. Salinger gezeigt. Darin erscheint er nicht als der Eremit, zu dem er oft stilisiert wurde.
Thomas Pynchons neuer Roman spiegelt ein psychedelisches Amerika der sechziger Jahre. Ein Meisterwerk voller nebliger Selbsttäuschungen und doch klarer als jedes Epos.
Ein Balanceakt zwischen Unterhaltung und Kunst: Jonathan Franzen hat einen therapeutischen Roman geschrieben, der die Welt beglücken soll. Von Ursula März
Schriftsteller wie Don DeLillo und Jonathan Franzen fürchten den Tod des Romans in der digitalen Welt. Stimmt das? Ein Gespräch mit der Wissenschaftlerin K. Fitzpatrick
Kann dieses Amerika die Europäer heute noch so beeindrucken wie in den vergangenen 60 Jahren? Joachim Fritz-Vannahme über die Entstehung seiner Dokumentation
Nach "Der Fänger im Roggen" lebte Jerome D. Salinger zurückgezogen, schrieb für sich. Doch sein einziger Erfolgsroman reichte zum Ruhm. Ein Nachruf von David Hugendick
Wir sammeln, zählen, und so weiter. Umberto Eco hat eine vergnügliche, subjektive Kulturgeschichte der Liste und des Katalogs geschrieben. Von Katharina Teutsch
Gegen unsere neurotische Gesellschaft hilft: Michael Stauffer. Der Schweizer Autor hat eine köstliche Parodie auf Ratgeberbücher geschrieben. Von Carsten Klook
Der normale Besucher kommt auf der Frankfurter Buchmesse schnell an seine Grenzen: Das sind Autoren? Es verschwimmen Realität und Fiktion. Von Wiebke Porombka, Frankfurt