Der Machtkampf bei Suhrkamp hat sich erneut zugespitzt. Nach dem Triumph des Minderheitengesellschafters Hans Barlach vor Gericht ist die Existenz des Verlags gefährdet.
Der Streit um die Macht im Suhrkamp-Verlag geht weiter: Das Landgericht Frankfurt gibt den Kontrahenten bis Mitte September Zeit für eine außergerichtliche Einigung.
Ist Suhrkamp noch zu retten? Erstmals äußert sich die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz zum zerstörerischen Konflikt mit ihrem Minderheitsgesellschafter Hans Barlach.
Das Berliner Landgericht hat die Begründung für seine Urteile im Fall Suhrkamp vorgelegt. Für Ulla Unseld-Berkéwicz dürfte es schwer werden, diese anzufechten.
Suhrkamp-Autor Peter Handke hat sich in den Machtkampf im Verlag eingemischt. Der Mitgesellschafter Barlach sei ein Unhold, der schon immer böse Absichten gehegt habe.
Ulla Unseld-Berkéwicz und Hans Barlach prozessieren schon lange um die Macht bei Suhrkamp. Durch das Urteil des Berliner Landgerichts droht dem Verlag der Untergang.
Im Streit mit Geschäftsführerin Unseld-Berkéwicz hat Verlagsmitbesitzer Barlach einen Teilsieg erzielt. Doch noch ist der Rauswurf seiner Gegnerin nicht rechtskräftig.
Eine Villa und zwei unerbittlich streitende Gesellschafter: Die Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung und die Medienholding AG treffen sich zum Prozess.
Seit Jahren streiten sich die Suhrkamp-Gesellschafter. Nun stehen sie erneut vor Gericht und verlangen die Aufteilung des Vermögens. Das wäre das Ende des Verlags.
Mit der Übernahme von Blumenbar durch den Aufbau Verlag verschwindet ein kreativer Außenseiter. Auch in Zeiten der Marktkonzentration kämpfen Verlage um Unabhängigkeit.
Sie war eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der deutschen Nachkriegszeit und moralische Instanz der DDR. Im Alter von 82 Jahren ist Christa Wolf nun gestorben.
Joachim Unseld kann seinen Teil am Suhrkamp-Erbe nicht erhöhen. Das Gericht urteilte, ihm stehe nur der Pflichtteil zu. Unseld hatte deutlich mehr gefordert.