Der Jüdische Weltkongress will alle rechtsextremen Parteien in Europa verboten wissen. Zentralrat-Präsident Graumann warnt vor den Rechtsradikalen in Griechenland.
Der Jüdische Weltkongress wollte in Ungarn ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Auf den Ministerpräsidenten hofften die Teilnehmer dabei vergebens. Von J. von Daniels
Vor dem Beginn des Jüdischen Weltkongresses kamen Hunderte rechte Demonstranten zu einer "antizionistischen" Kundgebung in die Innenstadt von Budapest.
Die Reform der ungarischen Verfassung sorgt für neuen Streit mit der EU. Brüssel stört sich an drei weiteren Maßnahmen und droht erneut mit dem Entzug des Stimmrechts.
Problematische Demokratien wie die in Ungarn schreiben Gesetze für ganz Europa mit. Deshalb muss eine Rechtsstaatsaufsicht her, fordert der Politologe Jan-Werner Müller.
Ungarn entwickelt sich zur Pseudo-Demokratie, gegen die Kritik aus der EU scheint die Regierung Orbán immun zu sein. Rechtsextreme Rhetorik gehört zu ihrer Abwehr.
Seit Jahren kämpfen Künstler und Studenten gegen Orbáns nationalistische Regierung. Nach der Verfassungsänderung geht ihnen die Kraft aus. Von Lisa Altmeier, Budapest
Ein Fernsehmoderator verbreitet antisemitische Theorien und beschimpft Roma als "Menschenaffen". Nun bekommt er den wichtigsten ungarischen Journalistenpreis.
Die Verfassungsänderungen durch Ungarns Regierungspartei sorgen die EU. Justizkommissarin Reding will den Beschluss überprüfen – und droht mit Kürzung von EU-Hilfen.
Weniger Rechte für Verfassungsrichter, Opposition und Obdachlose: Ungarns Regierungschef Orbán hat seine umstrittene Verfassungsreform durch das Parlament gebracht.
Die Regierung Orbán will das Verfassungsgericht entmachten, die Meinungsfreiheit und weitere Rechte beschneiden. Ungarns demokratische Ordnung zerfällt. Von K. Verseck
Die Wahlrechtsreform des ungarischen Ministerpräsidenten Orbán ist vom Tisch: Das Verfassungsgericht erklärte Teile der Regelungen für verfassungswidrig.
Ungarns Opposition hat kein Büro, aber zunehmend mehr Zulauf beim Volk. Das liegt auch an der erfolglosen Wirtschaftspolitik Viktor Orbáns. Von Justus von Daniels
Die judenfeindlichen Äußerungen eines Politikers der ungarischen Jobbik-Partei haben heftige Proteste ausgelöst. Zehntausend Menschen versammelten sich vor dem Parlament.