Die Grünen wollen die SPD nicht mehr ergänzen. Sie wollen sie ersetzen, weil sie "eine sterbende Partei" ist. Ist das die Vorbereitung auf die Große Koalition? Von M. Lau
Die Richter in Karlsruhe haben einen Prüfantrag der NPD auf Verfassungstreue als unberechtigt zurückgewiesen. Die Rechtsextremisten wollen nun nach Straßburg ziehen.
Der Vorstoß der CDU zur Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften empört die CSU. Sie fürchtet um den besonderen Schutz der Ehe und warnt vor "Schnellschüssen".
Das Karlsruher Urteil zum Adoptionsrecht für Homosexuelle hat die Regierung mit "Respekt" aufgenommen. Die Opposition dagegen wertete es als Ohrfeige für die Kanzlerin.
Als Reaktion auf einen ZEIT-ONLINE-Bericht beenden Frankfurter Notenbanker die Kooperation mit China bei der Falschgeldbekämpfung. Dort droht Fälschern die Todesstrafe.
Mit dem Sieg von Rot-Grün in Niedersachsen verschiebt sich die Macht im Bundesrat. SPD und Grüne sagten verantwortungsvolles Handeln zu und kündigten eigene Projekte an.
Twitter und Facebook sind endlich im öffentlichen Leben angekommen. Ob Papst, Politiker oder Sportler, diskutiert wird im Netz. Die Höhepunkte und Fehltritte des Jahres.
Die Grünen wollen Gorleben als Option für ein Atommülllager beibehalten – unter Bedingungen. Bei den Wahlen auf ihrem Parteitag straften sie Tübingens OB Boris Palmer ab.
Auf den "Candystorm" folgt die Kür: Auf dem Parteitag bekommt Claudia Roth fast 90 Prozent der Stimmen und bleibt Bundesvorsitzende der Grünen. Von Lisa Caspari, Hannover
Führende Grüne haben sich erleichtert über die Entscheidung der Parteichefin geäußert, trotz Urwahl-Klatsche wieder für den Vorsitz anzutreten. Andere reagierten hämisch.
Claudia Roth will Grünen-Chefin bleiben – zu Recht. Ihr Fall zeigt, dass wir in Sachen direkter Demokratie noch einiges lernen müssen, kommentiert Lisa Caspari.
In seiner neuen Show zeigt Stefan Raab Politikern, was Performance ist. Um Inhalt geht es ihm nicht, nur um den Spaß des Moderators und seine Lust an der Unkorrektheit.
Trotz der für sie desaströsen Urwahl tritt Grünen-Chefin Roth wieder als Kandidatin für den Parteivorsitz an. Das Ergebnis sei für sie aber "eine herbe Klatsche".
Die Urwahl war eine Klatsche für Claudia Roth. Für Montag früh ist ein Statement angekündigt. Wird sie zurücktreten? Einige Spitzen-Grüne wollen, dass sie weitermacht.