Zum Kirchentag in Dresden strömten mehr Menschen als sonst. Globale Krisenzeiten bedürfen wohl der Einordnung. Doch zählt vor allem der einzelne Moment. Von Evelyn Finger [weiter…]
Kurt Maetzig drehte Propaganda-Filme für die DDR, aber auch bewegende Dramen wie "Ehe im Schatten" und "Das Kaninchen bin ich". Nun feiert er seinen 100. Geburtstag [weiter…]
Die Schriftstellerin Christa Wolf im Gespräch über frühe Genüsse, Rotwein in der DDR und die Schwierigkeiten beim Schreiben ihrer Stasi-Geschichte. [weiter…]
Nirgends in Deutschland hat sich das Bürgertum so rein erhalten wie in Dresden. Verständlich also, dass es den Dirigenten Christian Thielemann zur Staatskapelle zieht. [weiter…]
»Greif zur Feder, Kumpel!«, hieß es einst in der DDR. Werner Bräunig tat es, aber sein Roman »Rummelplatz« durfte nicht erscheinen. Jetzt liegt er vor [weiter…]
Die Frage im Leben ist immer, sagt der Berliner: Rückste, Junge, oder rückste nich? Seit über vierzig Jahren thronen PENOst und PENWest auf getrennten Klappstühlen. Jetzt haben sie gerückelt. Doch der Reihe nach. [weiter…]
Frühjahr 1994, drei Menschen fahren im Zug nach Berlin. Eine Frau, 65 Jahre alt, schwarze Seidenjacke, schwarze Hose, gelbe Seidenbluse, liest, sieht selten hoch. [weiter…]
Das hätte gut werden können: ein Zeitraffer Rückblick auf dreißig Jahre DDR Sozialismus, seinen müden Verfall und die gleichmütig maroden Beziehungen „seiner Menschen". [weiter…]
gewisser Groll, und zwar seit langem, daß die liberale oder linksliberale Öffentlichkeit in der Bundesrepublik kommunistische Dissidenten eher stiefmütterlich, wenn nicht gar schlecht behandelt hat. [weiter…]