Inhaltlich unterscheidet sich die CDU kaum noch von der Opposition. Umso hysterischer der interne Streit, wie die Fälle Hoeneß und Kristina Schröder zeigen. Von B. Ulrich
Der SPD-Fraktionschef fordert die Koalition dazu auf, im Bundestag für die Frauenquote zu stimmen. Frauen sollen sich nicht vom Druck der CDU umstimmen lassen.
Keine Partei wagte es bisher, ihre rassistischen Wähler zu konfrontieren. Das werden sie aber tun müssen. Denn auch immer mehr Migranten dürfen wählen. Von C. Bangel
Während Nikosia die EU um Rettung vor dem Staatsbankrott bittet, kommen von der orthodoxen Kirche andere Töne: Bischof Chrysostomos II. bezweifelt die Zukunft des Euro.
Der Druck auf die zyprische Führung wächst: Die Verhandlungen mit Russland sind gescheitert, Europa zweifelt am Plan der Regierung und will rasch neue Vorschläge.
Die CDU geht mit dem Familiensplitting in die Offensive. Der Vorschlag soll die Konservativen beruhigen und den Streit über die Homo-Ehe übertünchen. Von Lisa Caspari
Ministerin Schröder will das Ehegatten- zum Familiensplitting umbauen. Ministerin von der Leyen würde auch unverheiratete und homosexuelle Paare mit Kindern einbeziehen.
Die CDU knickt ein und will die Homo-Ehe doch nicht gleichstellen. Die Partei ist zu einer klaren Entscheidung ebenso unfähig wie die Kanzlerin, kommentiert L. Caspari.
Die Wut über Karlsruhe sitzt offenkundig tief. CSU-Chef Seehofer rügt, nur die Politik dürfe gesellschaftspolitische Grundsatzentscheidungen wie die zur Homo-Ehe treffen.
Große Teile der Bevölkerung haben ein Problem mit der Homo-Ehe, sagt der Merkel-Biograf Gerd Langguth. Er sieht die CDU daher in einem kaum aufzulösenden Dilemma.
Homo-Ehe, Mindestlohn, Atomkraft: Die Akteure der schwarz-gelben Koalition haben oft radikal ihre Meinung geändert und ihre Rhetorik angepasst. Eine Zitate-Sammlung
Der Vorstoß der CDU zur Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften empört die CSU. Sie fürchtet um den besonderen Schutz der Ehe und warnt vor "Schnellschüssen".
Schwarz-Gelb wollte Geschlossenheit demonstrieren, verständigte sich aber hauptsächlich auf Arbeitskreise. Wenigstens wurde ein Termin für die Bundestagswahl gefunden.